4SAVOGym
geändert 20.09.2021
Wie lauten die richtigen Bestimmungen der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym) für das Aufsteigen in die Klassenstufe 7?Lösung
Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 erfolgt ohne Versetzungsbeschluss. Die Wiederholung der 6. Jahrgangsstufe ist jedoch auf Antrag der Eltern durch Entscheidung der Klassenkonferenz ohne weiteres möglich. 
Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende.
Versetzt werden alle Schüler und Schülerinnen, deren Leistungen im Zeugnis insgesamt in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend und in keinem Fach mit ungenügend benotet wurden; darüber hinaus gilt innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass ein mit mangelhaft benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten.
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers im Fach Deutsch ungenügend sind. 
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in mindestens zwei Fächern aus der Gruppe A mangelhaft oder ungenügend sind. In diesen Fällen ist ein Ausgleich durch Leistungen in anderen Fächern nicht möglich. 
5SAVOGym
geändert 20.09.2021
Wie lauten die Vorschriften der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym) für das Aufsteigen in die Klassenstufe 7 bis 9?Lösung
Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufen 8 und 9 erfolgt ohne Versetzungsbeschluss, sofern nicht die Klassenkonferenz den Aufstieg mit einem Vorbehalt verbindet.
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in demselben Fach zu zwei aufeinanderfolgenden Versetzungsterminen ungenügend sind. 
Schüler und Schülerinnen, die trotz individueller Fördermaßnahmen gemäß § 6 Absatz 2 SAVOGym nicht in die 7. Jahrgangsstufe des Gymnasiums versetzt wird, ist in die 7. Jahrgangsstufe der Gemeinschaftsschule schrägversetzt.
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 7 bis 10 die Mittelstufe. 
Sofern die Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, kann die Klassenkonferenz die Versetzung von der 6. in die 7. Jahrgangsstufe beschließen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schüler und Schülerinnen im Gymnasium erfolgreich mitarbeiten kann.
6Erlass Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I
geändert 14.07.2020
Welche Aussagen entsprechen den Bestimmungen des Erlasses über "Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I" vom 03.05.2018?Lösung
Die Anzahl der pro Schuljahr und Fach erforderlichen Leistungsnachweise und die Mindestzahl der darin enthaltenen Klassenarbeiten ergeben sich aus der Anlage des Erlasses.
Im Anwendungsbereich dieses Erlasses ist der Beurteilungsbereich "Unterrichtsbeiträge" mit dem der "Leistungsnachweise" gleichzusetzen. 
Zusätzlich zu der in den Lehrplänen vorgesehenen Anzahl von Klassenarbeiten pro Schuljahr und Fach wird die Anzahl der Leistungsnachweise festgelegt. 
Im Rahmen der jeweiligen Fachanforderungen bzw. noch gültigen Lehrpläne und nach Maßgabe der unter Ziffer 2 und der Anlage aufgeführten Regelungen legt die Fachkonferenz fest, ob bzw. wie viele und welche Unterrichtsbeiträge neben Klassenarbeiten als gleichwertige Leistungsnachweise herangezogen werden.
Die Lehrkraft entscheidet unter Beachtung der Vorgaben des Erlasses über die Anzahl der Klassenarbeiten unter den insgesamt erforderlichen Leistungsnachweisen. 
7SchulG § 44
geändert 20.09.2021
Wie lauten die Kernaussagen zur Zielsetzung sowie zur Schul- und Unterrichtsorganisation des Gymnasiums im schleswig-holsteinischen Schulgesetz? Lösung
Das Gymnasium vermittelt nach Begabung und Leistung geeigneten Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Grundschule eine allgemeine Bildung, die den Anforderungen für die Aufnahme eines Hochschulstudiums und einer vergleichbaren Berufsausbildung entspricht.
Gymnasien sollen in der Regel vier Züge haben. 
Gymnasien sollen eine Oberstufe haben.
Das Gymnasium vermittelt Schüler und Schülerinnen mit besonderen Begabungen eine anspruchsvolle Allgemeinbildung, die den Anforderungen für höhere Bildungsgänge und einer Berufsausbildung mit gesteigerten Anforderungen genügt. 
Das Gymnasium vergibt in Verbindung mit einer Prüfung den Mittleren Schulabschluss oder den Ersten allgemeinbildenden Abschluss für Schüler und Schülerinnen, die nach Jahrgangsstufe zehn die Schule verlassen. 
8SAVOGym, OAPVO
geändert 20.09.2021
Wie lauten die Bedingungen für das Überspringen einer Klassenstufe oder eines Schulhalbjahres in der Sekundarstufe I oder der Einführungszeit der Oberstufe nach SAVOGym bzw. OAPVO?Lösung
Auf Antrag der Eltern können besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I durch Entscheidung der Klassenkonferenz eine Klassenstufe überspringen, wenn die Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als gut sind.  
Die Eltern können zum Schuljahresende jeder Jahrgangsstufe den Antrag stellen, dass der Schüler/die Schülerin eine Jahrgangsstufe überspringt oder aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalles eine Jahrgangsstufe wiederholt. Über den Antrag ent­scheidet die Klassenkonferenz.
Besonders leistungsfähige Schüler und Schülerinnen, die in der Einführungsphase der Oberstufe im Rahmen eines mindestens halbjährigen, höchstens einjährigen Schulbesuchs im Ausland beurlaubt wurden, können nach Rückkehr einen Antrag auf Überspringen eines Schulhalbjahres der Einführungszeit oder der gesamten Einführungszeit stellen. Über den Antrag entscheidet der/die Schulleiter*in.
Zu jedem Zeugnistermin prüft die Klassenkonferenz, ob einer Schülerin oder einem Schüler das Überspringen einer Jahrgangsstufe in der Sekundarstufe I empfohlen werden kann. Über die Annahme der Empfehlung entscheiden die Eltern.
Besonders leistungsfähige Schüler und Schülerinnen im zwölfjährigen gymnasialen Bildungsgang können auf Antrag eine Jahrgangsstufe in der Sekundarstufe I überspringen, wenn der Notendurchschnitt in den Fächern Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache mindestens 2,0 ist und in den anderen Fächern mindestens mit Befriedigend abgeschlossen wurde. Über den Antrag entscheidet der/die Schulleiter*in. 
9SAVOGym
geändert 20.09.2021
Wie lauten die Bestimmungen für das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 10 in der Schulartverordnung Gymnasien?Lösung
Im achtjährigen Bildungsgang werden alle Schülerinnen und Schüler in die Jahrgangsstufe 10 versetzt, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde und innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache ein Notendurchschnitt von mindestens 4,0 erzielt wurde. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, kann die Klassenkonferenz die Versetzung beschließen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass der/die Schüler*in der Oberstufe erfolgreich mitarbeiten kann.
Für Schüler und Schülerinnen, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt für das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 10: Wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, beschließt die Klassenkonferenz die Versetzung ohne Maßgabe eines zusätzlichen Lernerfolgsnachweises, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler in der nächsten Jahrgangsstufe erfolgreich mitarbeiten kann.  
Für Schüler und Schülerinnen, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Die Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 ist einmal möglich.
Für Schüler und Schülerinnen, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Die Schülerin oder der Schüler, die oder der die Wiederholung der Jahrgangsstufe 9 ohne Erfolg absolviert hat, ist in die nachfolgende Jahrgangsstufe einer Gemeinschaftsschule schrägversetzt. 
Für Schüler und Schülerinnen, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 10 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende. Versetzt werden alle Schüler*innen, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde; darüber hinaus gilt innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass ein mit mangelhaft benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten.
24Erlass Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I
geändert 14.07.2020
Welche Aussagen entsprechen den Bestimmungen des Erlasses über "Anzahl und Art der Leistungsnachweise in der Primar- und Sekundarstufe I " vom 03.05.2018?Lösung
Die Schulkonferenz beschließt grundsätzlich über die Anzahl der Unterrichtsbeiträge, die als Leistungsnachweise pro Jahrgangsstufe herangezogen werden können 
Die Fachkonferenz legt fest, welche Kriterien der Fachanforderungen bzw. noch gültigen Lehrpläne zur Beurteilung dieser Leistungsnachweise maßgebend sind.
Die Lehrkraft legt nach Maßgabe der Fachkonferenzbeschlüsse fest, welche Unterrichtsbeiträge als Leistungsnachweise neben den Klassenarbeiten von den Schülerinnen und Schülern erbracht werden müssen. 
Die Fachkonferenz entscheidet unter Beachtung der Vorgaben des Erlasses über die Anzahl der Klassenarbeiten unter den insgesamt erforderlichen Leistungsnachweisen.
Die Lehrkraft hat die für die jeweilige Schulart und Jahrgangsstufe in der Erlassanlage ersichtliche Mindestzahl der Klassenarbeiten zu beachten.
25SAVOGym
geändert 15.01.2020
Wie lauten die Bestimmungen für das Aufsteigen in den Klassenstufen 7 bis 10 in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym)?Lösung
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, kann die Klassenkonferenz auf Antrag der Eltern beschließen, dass eine Schülerin oder ein Schüler, deren oder dessen Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, in den Klassenstufen 7 bis 9 in die nächstfolgende Klassenstufe aufsteigt. Dazu hat die Schülerin oder der Schüler zu Beginn des nachfolgenden Schuljahres in einem Fach, in dem keine ausreichenden Leistungen erbracht wurden, einen Nachweis über mindestens ausreichende Leistungen durch Nachprüfung zu erbringen. 
Die Versetzung ist nur mit Ausgleich möglich, wenn die Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind. 
In den Jahrgangsstufen 8 und 9 kann die Klassenkonferenz am Ende eines Schuljahres die Empfehlung aussprechen, dass eine Schülerin oder ein Schüler die Jahrgangsstufe wiederholt, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass er oder sie in der folgenden Jahrgangs­stufe nicht erfolgreich mitarbeiten kann. Die Eltern ent­scheiden, ob der Empfehlung gefolgt werden soll.
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in mindestens zwei Fächern mangelhaft sind. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 10 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende. Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde. Zudem gilt innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass ein mit mangelhaft benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten.
30GemVO §3
geändert 11.09.2014
Wie ist eine Gemeinschaftsschule aufgebaut?Lösung
Die Gemeinschaftsschule umfasst die vier Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I. 
Die Gemeinschaftsschule umfasst die sechs Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I.
Sie kann eine Oberstufe führen.
Sie kann mit einer Grundschule organisatorisch verbunden sein.
Sie kann ein Regionales Berufsbildungszentrum führen.  
31GemVO § 3
geändert 11.09.2014
Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Organisation von Gemeinschaftsschulen an!Lösung
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird vor allem durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen werden.
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler abschlussbezogen leistungsdifferenziert statt. 
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird vor allem durch Formen interkulturellen Lernens entsprochen. 
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler in A-, B- und C-Kursen statt. 
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler soll in den Jahrgangsstufen 5 und 6 durch Unterricht in nach Leistungsfähigkeit und Neigung der Schülerinnen und Schüler differenzierten Lerngruppen in einzelnen Fächern entsprochen werden. 
32GemVO § 3
geändert 11.09.2014
Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung an Gemeinschaftsschulen? Lösung
Die Berufsorientierung ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht nicht.
Das Methodentraining ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.  
Die Berufsorientierung ist in das Fach Weltkunde zu integrieren.  
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht bei mindestens 25 Anmeldungen.  
33GemVO § 7
geändert 23.08.2019
Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit eine Schülerin aufgrund einer erfolgreichen Prüfung zum Erreichen der Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses in die Jahrgangsstufe 10 der Gemeinschaftsschule aufsteigt?Lösung
Die Leistungen sind in nicht mehr als einem Fach schlechter als befriedigend und kein Fach wurde mit mangelhaft oder ungenügend benotet; darüber hinaus gilt innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass ein mit ausreichend benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 3,0 zu gewährleisten.
Der gesamte Notendurchschnitt ist mindestens 2,4. 
Außer in Deutsch, Mathematik und Englisch ein Notendurchschnitt von mindestens 3,0. 
Der Notendurchschnitt des Hauptschulabschlusses in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch ist mindestens 2,4. 
Kein Fach wurde mit Mangelhaft abgeschlossen. 
34GemVO § 8
geändert 11.09.2014
Eine Schülerin oder ein Schüler wird aus der Gemeinschaftsschule entlassen, wenn ...Lösung
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses teilgenommen hat.
...sie oder er einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Ersten allgemeinbildenen Schulabschlusses und einmal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...die im Schulgesetz festgelegten Zeiten überschritten werden.
...sie oder er zweimal erfolglos an der Aufnahmeprüfung zur Oberstufe teilgenommen hat. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat.
35GemVO § 6
geändert 23.08.2019
Was trifft gemäß Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen zu?Lösung
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einem Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer schriftlichen und mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Mit Ausnahme des Aufsteigens nach Jahrgangsstufe 10 steigen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. Der Aufstieg in die Klassenstufen 8 und 9 kann von der Klassenkonferenz jedoch mit einem Vorbehalt verbunden werden.
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung und einem Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
36SAVOGym
geändert 15.01.2020
Funktion und Struktur der Orientierungsstufe nach SAVOGym und SchulGLösung
In der Orientierungsstufe soll durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ermittelt werden, ob die Schülerin oder der Schüler voraussichtlich erfolgreich am Gymnasium mitarbeiten kann. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern.
Unter Berücksichtigung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schularten sollen Stundentafeln und Lehrpläne sowie Unterrichtsmittel und -methoden in der Orientierungsstufe aufeinander bezogen sein, um sachgerechte Übergänge unter den Schularten zu ermöglichen. 
In der Orientierungsstufe soll durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung die für die Schülerin oder den Schüler geeignete Schulart ermittelt werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. 
Zur Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler ist durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Orientierungsstufe eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den jeweils letzten Grundschullehrkräften der Schülerinnen und Schüler zu pflegen. 
An den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien bilden jeweils die ersten beiden Jahrgangsstufen als Phase der Orientierung eine pädagogische Einheit.  
37SAVOGym
geändert 15.01.2020
Welches sind die Aufgaben der Klassenlehrkräfte in der Orientierungsstufe?Lösung
In jedem Schulhalbjahr der Orientierungsstufe steht die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer den Eltern zu einem Einzelgespräch zur Verfügung.
Angelegenheiten der Erziehung und des Unterrichts erörtert die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler auf der Elternversammlung. Zu Einzelgesprächen steht sie oder er nach Bedarf, mindestens aber einmal in jedem Schuljahr der Orientierungsstufe, zur Verfügung.  
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat für die Schülerinnen und Schüler bei Bedarf individuelle Fördermaßnahmen unter Mitwirkung des Kindes und der Eltern einzuleiten.
Wird ein Lernplan geführt, so sollte die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer diesen mit Kind und Eltern besprechen und von dem Kind als Absichtserklärung abzeichnen lassen. Auf Wunsch kann den Eltern eine Kopie des Lernplanes ausgehändigt werden. 
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat sich in Abstimmung mit den anderen Lehrkräften in regelmäßigen Abständen einen Überblick über den Leistungs- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler zu verschaffen.
38SAVOGym
geändert 15.01.2020
Welche Aussagen gelten bezüglich Zeugnis und Wiederholung in der Orientierungsstufe?Lösung
Am Ende der Jahrgangsstufe 5 und 6 ist den Schülerinnen und Schülern ein Notenzeugnis auszustellen. 
Am Ende der Jahrgangsstufe 5 können Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis in Form eines Berichtszeugnisses erhalten; am Ende der Klassenstufe 6 ist ihnen ein Notenzeugnis auszustellen.
Nach erfolgter Wiederholung einer Jahrgangsstufe in der Orientierungsstufe ist den Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis in Form eines Berichtzeugnisses auszustellen. 
Eine Wiederholung einer Jahrgangsstufe in der Orientierungsstufe ist nur auf der Grundlage einer ausdrücklichen Begründung durch den Lernplan möglich. Sie ist durch die Schulaufsichtsbehörde zu genehmigen. 
Wird eine Schülerin oder ein Schüler des Gymnasiums in die Gemeinschaftsschule schrägversetzt, ist ein Berichtszeugnis zu erteilen. 
39SAVOGym
geändert 15.01.2020
Regeln für das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 Lösung
Das Aufsteigen in die Jahrgangsstufe 7 erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende. Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in A-Fächern mindestens ausreichend sind und in nicht mehr als einem B-Fach schlechter als ausreichend sind. 
Versetzt werden alle Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend und in keinem Fach ungenügend sind. Zudem ist innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache ein mit mangelhaft benotetes Fach auszugleichen, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten.
Die Versetzung ist grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers im Fach Deutsch mangelhaft sind. 
Eine Schrägversetzung zur Gemeinschaftsschule ist schriftlich zu begründen. Die Begründung ist den Eltern zusammen mit dem Zeugnis zu übermitteln.
Die Klassenkonferenz kann die Versetzung in die Jahrgangsstufe 7 beschließen, auch wenn die Leistungen in mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind, bzw. wenn innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache ein mit mangelhaft benotetes Fach nicht ausgelichen werden kann, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass diese/r Schüler*in im Gymnasium erfolgreich mitarbeiten kann.
41SAVOGym
geändert 15.01.2020
Wie lauten die richtigen Bestimmungen der Landesverordnung über die Sekundarstufe I der Gymnasien?Lösung
In der Orientierungsstufe soll durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ermittelt werden, ob die Schülerin oder der Schüler voraussichtlich erfolgreich am Gymnasium mitarbeiten kann. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern.
An den Gemeinschaftsschulen bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 als Phase der Orientierung eine pädagogische Einheit (Orientierungsstufe). Durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ist die für die Schülerin oder den Schüler geeignete Schulart zu ermitteln. 
An den Gymnasien bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 als Phase der Orientierung eine pädagogische Einheit (Orientierungsstufe). Durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ist die für die Schülerin oder den Schüler geeignete Schulart zu ermitteln. 
An den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 eine pädagogische Einheit (Eingangsstufe). Durch Beobachtung und Förderung der schulischen und pädagogischen Entwicklung im Verlaufe der zweijährigen Eingangsstufe ist die für die Schülerin oder den Schüler geeignete Schulart nach der Klassenstufe 6 zu ermitteln. 
An den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 eine pädagogische Einheit (Eingangsstufe). Ziel der Beobachtung der schulischen und persönlichen Entwicklung der Schülerin oder des Schülers ist ihre bzw. seine optimale Lernbegleitung durch das Förderprogramm der jeweiligen Schule. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. 
42SAVOGym
geändert 15.01.2020
Wie lauten die richtigen Bestimmungen, die das Aufsteigen nach Jahrgangsstufen, die Wiederholung einer Jahrgangsstufe und die Schrägversetzung regeln?Lösung
Schülerinnen und Schüler steigen durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende der Jahrgangsstufe 5 in die Jahrgangsstufe 6 auf.  
Schülerinnen und Schüler steigen ohne Versetzungsbeschluss von der Jahrgangsstufe 5 in die Jahrgangsstufe 6 auf.
Auf Antrag der Eltern kann eine Schülerin oder ein Schüler in der Orientierungsstufe des Gymnasiums an einer Gemeinschaftsschule aufgenommen werden.
Ein Wechsel der Schulart soll zum Schuljahreswechsel erfolgen.
In begründeten Ausnahmefällen ist das Wiederholen einer Jahrgangsstufe in der Orientierungsstufe durch Entscheidung der Klassenkonferenz einmalig möglich.
43SAVOGym
geändert 15.01.2020
Wie lauten die richtigen Bestimmungen der Landesverordnung über die Sekundarstufe I der Gymnasien, die die Arbeit in den Jahrgangsstufen 5 und 6 des Gymnasiums regeln?Lösung
An allen Klassenkonferenzen, die Empfehlungen zum Wechsel der Schulart oder Schrägversetzungen aussprechen können, nimmt eine Lehrkraft der Schule, die die Schülerin oder den Schüler aufnehmen soll, mit beratender Stimme teil.  
An allen Klassenkonferenzen, die über einen Wechsel der Schulart oder Schrägversetzungen entscheiden, muss eine Lehrkraft der Schule, die die Schülerin oder den Schüler aufnehmen soll, an der Beschlussfassung mitbestimmen können. 
Unter Berücksichtigung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schularten sollen Stundentafeln und Lehrpläne sowie Unterrichtsmittel und -methoden in der Orientierungsstufe aufeinander bezogen sein, um sachgerechte Übergänge unter den Schularten zu ermöglichen. 
Die Klassenkonferenz soll zum Ende von Jahrgangsstufe 5 eine Schülerin oder einen Schüler des Gymnasiums an die Gemeinschaftschule überweisen, wenn die Leistungen den Anforderungen des Gymnasiums nicht genügen und der Lernplan dies begründet. 
Ein Wechsel der Schulart soll zum Schuljahreswechsel erfolgen.
44SchulG § 43, §44
geändert 19.06.2014
Wie lauten die richtigen Bestimmungen zu Gymnasium und Gemeinschaftsschule?Lösung
Das Gymnasium vermittelt im Anschluss an die Grundschule eine allgemeine und berufsorientierende Bildung und schafft die Voraussetzungen für eine gesteigerte Berufsausbildung und für die Aufnahme eines Hochschulstudiums. 
Das Gymnasium umfasst laut § 44 SchulG acht Schulleistungsjahre in fünf Jahrgangsstufen und einer anschließenden dreijährigen Oberstufe.
Das Gymnasium kann in Verbindung mit einer Prüfung den Mittleren Schulabschluss oder den Ersten allgemeinbildenden Abschluss für Schülerinnen vergeben, die nach Jahrgangsstufe zehn die Schule verlassen. 
Im Rahmen der Profiloberstufe wird vertiefte Allgemeinbildung vermittelt und die Schülerinnen und Schüler setzen nach ihrer Neigung durch Auswahl eines Profils Schwerpunkte in ihrer schulischen Bildung.
Die Gemeinschaftsschule kann eine Oberstufe haben.
45SchulG § 43, §44
geändert 19.06.2014
Wie lauten die richtigen Bestimmungen zum Gymnasium und zu den Gemeinschaftsschulen?Lösung
Das Gymnasium vermittelt nach Begabung und Leistung geeigneten Schülerinnen und Schülern im Anschluss an die Grundschule eine allgemeine Bildung, die den Anforderungen für die Aufnahme eines Hochschulstudiums und einer vergleichbaren Berufsausbildung entspricht.
Da Gemeinschaftsschulen keine eigenen Oberstufen vorhalten können, müssen geeignete Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der Sekundarstufe I in der Gemeinschaftsschule in die Jahrgangsstufe 10 der Oberstufe eines Gymnasiums eintreten und werden dort nach den Maßgaben der Profiloberstufe unterrichtet.  
Das Gymnasium kann in Verbindung mit einer Prüfung den Mittleren Schulabschluss oder den Ersten allgemeinbildenden Abschluss für Schülerinnen und Schüler vergeben, die nach Jahrgangsstufe zehn die Schule verlassen.  
Gymnasien sollen eine Oberstufe haben.
Im Rahmen einer Profiloberstufe wird vertiefte Allgemeinbildung vermittelt und die Schülerinnen und Schüler setzen nach ihrer Neigung durch Auswahl eines Profils Schwerpunkte in ihrer schulischen Bildung.
46SAVOGym
geändert 15.01.2020
Wie lauten die richtigen Bestimmungen in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym)?Lösung
Das Gymnasium umfasst für Schülerinnen und Schüler, die nicht den neunjährigen Bildungsgang durchlaufen, acht Schulleistungsjahre.
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 7 bis 10 die Mittelstufe. 
Hat eine Entscheidung der Klassenkonferenz die Folge, dass eine Schülerin oder ein Schüler vom neunjährigen in den achtjährigen Bildungsgang wechselt, beschließt die Klassenkonferenz, in welcher Jahrgangsstufe die Schullaufbahn fortgesetzt wird.
Für Schülerinnen und Schüler, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 11 bis 13 die Oberstufe.
Im neunjährigen gymnasialen Bildungsgang ist die Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 einmal möglich.
47GemVO §3
geändert 11.09.2014
Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung für das Wahlpflichtfach?Lösung
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 5 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht. 
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 7 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht.
Ein weiteres zweistündiges Wahlpflichtfach oder ein zweistündiger Projektkurs kann ab Jahrgangsstufe 9 entsprechend dem Angebot der Schule hinzutreten.
Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 8 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht. 
Ein weiteres vierstündiges Wahlpflichtfach oder ein vierstündiger Projektkurs kann ab Jahrgangsstufe 8 entsprechend dem Angebot der Schule hinzutreten. 
48SAVOGym
geändert 15.01.2020
Wie lauten die Bestimmungen für den Besuch der Sekundarstufe I und das Aufsteigen in die Oberstufe in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym)?Lösung
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt: Die Wiederholung der Jahrgangsstufe 9 ist einmal möglich.
Für das Aufsteigen in die Oberstufe gilt im neunjährigen gymnasialen Bildungsgang: Eine Schülerin oder ein Schüler ist versetzt, wenn die Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bildet die Jahrgangsstufe 10 gleichzeitig den Abschluss der Sekundarstufe I und die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II).
Für Schülerinnen und Schüler, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, ist die Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 nicht möglich. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, gilt für das Aufsteigen in die Oberstufe: Eine Schülerin oder ein Schüler ist versetzt, wenn die Leistungen in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde; darüber hinaus gilt innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass ein mit mangelhaft benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten.
49SAVOGym
geändert 15.01.2020
Wie lauten die richtigen Bestimmungen in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym)?Lösung
Das Gymnasium umfasst neun Schulleistungsjahre. 
Das Aufsteigen einer Schülerin oder ein Schüler in die Oberstufe erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende, wenn der Notendurchschnitt der Schülerin oder des Schülers in den Fächern Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache mindestens 3,4 und in den übrigen Fächern mindestens 4,0 ist sowie kein Fach mit Ungenügend abgeschlossen wurde.  
Am Ende der Jahrgangsstufe 9 erhält die Schülerin oder der Schüler auf der Grundlage ihres oder seines Leistungsstandes in dem Zeugnis einen Hinweis auf den zu erwartenden Abschluss in der Sekundarstufe I. 
Die Berufsorientierung ist integratives Element aller Fächer, verpflichtend in den Jahrgangstufen 9 und 10. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den neunjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 7 bis 10 die Mittelstufe.
50SAVOGym
geändert 09.01.2020
Wie lauten die richtigen Bestimmungen in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym) v. 21.06.2019?Lösung
Eine Schülerin oder ein Schüler ist in die Orientierungsstufe eines Gymnasiums aufzunehmen, sofern die Grundschule den Besuch eines Gymnasiums empfiehlt. Ist dies nicht der Fall, ist die Schülerin oder der Schüler in die Orientierungsstufe einer Gemeinschaftsschule aufzunehmen. 
Eine Schülerin oder ein Schüler ist auf Antrag der Eltern in die Mittelstufe des Gymnasiums aufzunehmen, wenn die zuvor besuchte Schule den Wechsel zum Gymnasium empfiehlt. 
Im achtjährigen Bildungsgang am Gymnasium erhält die Schülerin oder der Schüler am Ende jeder Jahrgangsstufe auf der Grundlage ihres oder seines Leistungsstandes in dem Zeugnis einen Hinweis auf den zu erwartenden Abschluss in der Sekundarstufe I. 
Übersteigt die Anzahl der Anmeldungen an einem Gymnasium die von der Schulaufsichtsbehörde festgesetzte Aufnahmemöglichkeit, kann die Schule bei der Auswahl die schulische Leistungsstärke der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Halbjahreszeugnisses der Jahrgangsstufe 4 in der Grundschule in Bezug auf die Anforderungen des Gymnasiums berücksichtigen.
Die Klassenkonferenz kann am Ende eines Schuljahres die Empfehlung aussprechen, dass eine Schülerin oder ein Schüler die Jahrgangsstufe wiederholt, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass sie oder er in der folgenden Jahrgangsstufe nicht erfolgreich mitarbeiten kann. Die Eltern entscheiden, ob der Empfehlung gefolgt werden soll.
51SAVOGym
geändert 09.01.2020
Wie lauten die richtigen Bestimmungen in der Schulartverordnung Gymnasien (SAVOGym) v. 21.06.2019?Lösung
Die Schul- und Unterrichtsgestaltung orientiert sich an den Lernvoraussetzungen und Lernprozessen der Schülerinnen und Schüler und fördert sie in ihrer individuellen Lernentwicklung.
Eine Schülerin oder ein Schüler kann auf Grund des erreichten Leistungsstandes im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 durch Beschluss der Klassenkonferenz zur Teilnahme an der Prüfung für den mittleren Schulabschluss verpflichtet werden, wenn das Bestehen des Abiturs gefährdet erscheint, dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers nicht in allen Fächern mindestens ausreichend (5 Punkte/4,0) sind. 
Einer Schülerin oder einem Schüler kann auf Grund des erreichten Leistungsstandes im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 durch Beschluss der Klassenkonferenz die Teilnahme an der Prüfung für den mittleren Schulabschluss empfohlen werden, wenn das Bestehen des Abiturs gefährdet erscheint. Sind die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in mehr als einem Fach geringer als ausreichend (5 Punkte/4,0), muss die Schülerin oder der Schüler zur Teilnahme an dieser Prüfung verpflichtet werden. 
Für Schülerinnen und Schüler, die den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang durchlaufen, bilden die Jahrgangsstufen 7 bis 9 die Mittelstufe.
Zu jedem Zeugnistermin prüft die Klassenkonferenz, ob einer Schülerin oder einem Schüler das Überspringen einer Jahrgangsstufe empfohlen werden kann.
52GemVO § 7
geändert 23.08.2019
Wann kann eine Schülerin/ein Schüler in die Oberstufe versetzt werden?Lösung
Eine Schülerin oder ein Schüler ist in die Oberstufe versetzt, wenn die Leistungen im Abschluss, bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses, in nicht mehr als einem Fach schlechter als befriedigend sind und kein Fach mit mangelhaft oder ungenügend benotet wurde, oder wenn die Leistungen im Ganzjahreszeugnis der Jahrgangsstufe 10, bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife, in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach mit ungenügend benotet wurde; darüber hinaus gilt jeweils innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass im Abschluss, bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses, ein mit ausreichend benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 3,0 zu gewährleisten oder dass im Ganzjahreszeugnis der Jahrgangsstufe 10, bezogen auf die Anforderungsebene zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife, ein mit mangelhaft benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten.
Die Leistungen bezogen auf die Anforderungsebene Gymnasium müssen in allen Fächern mindestens befriedigend sein. 
Die Leistungen bezogen auf die Anforderungsebene Gymnasium müssen in allen Fächern mindestens ausreichend sein. 
Der Notendurchschnitt bezogen auf die Anforderungsebene Gymnasium muss in den Fächern Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache mindestens 3,0 sein. 
Der Notendurchschnitt auf der Mittleren Anforderungsebene in den Fächern Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache muss mindestens 2,4 sein, in den übrigen Fächern mindestens 3,0 und es darf kein Fach mit ungenügend bewertet sein.. 
53GemVO Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung für die Lehrkräfte? Lösung
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte entsprechend ihrer Laufbahn in der Orientierungsstufe eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte unabhängig von ihrer Laufbahn in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
Zur Sicherstellung gemeinsamen Lernens sollen die Lehrkräfte nur in ihren studierten Fächern in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
54GemVO § 6
geändert 11.09.2014
Was ist nach § 6 GemVO bei einem Aufsteigen nach Jahrgangsstufen zu beachten?Lösung
Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Unterrichtsangebot erhalten, das ihrer beruflichen Orientierung entspricht.  
Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Unterrichtsangebot erhalten, das ihrem Leistungsvermögen und Lernstand entspricht.
Die Schülerinnen und Schüler müssen einer neuen Lerngruppe zugeteilt werden. 
Die Schülerinnen und Schüler können sich eine neue Lerngruppe auswählen. 
Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei innerhalb ihrer Lerngruppe verbleiben.
55GemVO
geändert 11.09.2014
Was trifft für die Leistungsbewertung nach § 7 GemVO zu?Lösung
Die Klassenkonferenz erfasst in ihrem Urteil die kognitiven, affektiven und ästhetischen Fähigkeiten der Schülerin oder des Schülers. 
Die Klassenkonferenz dokumentiert den Leistungsstand unter Berücksichtigung der Leistungen in den einzelnen Fächern in einem schriftlichen Zeugnis.
Die Klassenkonferenz erfasst in ihrem Urteil die Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz der Schülerin oder des Schülers.
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers. 
Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenkonferenz die fachlichen Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers.
56Erlass "Zahl und Umfang der Klassenarbeiten in der gymnasialen Oberstufe" vom 27.7.2010 Welche Aussagen treffen zu?Lösung
Klassenarbeiten in der gymnasialen Oberstufe dauern, wenn nicht anders festgelegt, grundsätzlich 90 Minuten.
Über die Verteilung der Leistungsnachweise entscheiden die Fachkonferenzen. 
Im vierten Halbjahr der Qualifikationsphase wird in den auf erhöhtem Anforderungsniveau unterrichteten Fächern eine der Klassenarbeiten entsprechend Umfang und Art der Abiturprüfungsarbeit geschrieben. 
Neben Klassenarbeiten können einer Klassenarbeit gleichwertige Leistungen gemäß § 7 Abs. 4 OAPVO treten.
In den Fächern, die in der Einführungsphase auf ein erhöhtes Anforderungsniveau hinführen und in der Qualifikationsphase auf erhöhtem Niveau unterrichtet werden, wird in der Einführungsphase und in den ersten drei Schulhalbjahren der Qualifikationsphase in jedem Schulhalbjahr mindestens eine Klassenarbeit angefertigt.
57Erlass Erlass "Zahl und Umfang der Klassenarbeiten in der gymnasialen Oberstufe" vom 27.7.2010, Teil II "Weitere Bestimmungen" Was gilt für die Korrekturen von Klassenarbeiten in der Oberstufe?Lösung
Korrekturanmerkungen bei Klassenarbeiten sollen der Schülerin bzw. dem Schüler eine Lernhilfe bieten.
Die Korrekturzeit beträgt nicht mehr als drei Wochen. Ausnahmen bedürfender Genehmigung der Schulleiterin bzw. des Schulleiters.  
Ein/e Schüler/in darf nicht mehr als eine Klassenarbeit pro Tag und nicht mehr als zwei Klassenarbeiten pro Woche schreiben. 
Wenn ein Drittel oder mehr der Klassenarbeiten einer Klasse mit weniger als vier Punkten bewertet werden soll, ist die Genehmigung der Schulleiterin bzw. des Schulleiters erforderlich. Dazu müssen die unterrichtende Lehrkraft und die Klassensprecherin oder der Klassensprecher gehört werden.
Wird eine weitere Klassenarbeit in dem jeweiligen Fach geschrieben, so muss die Klassenarbeit korrigiert, zurückgegeben und besprochen sein, bevor die weitere Klassenarbeit in der Regel nicht vor einer Frist von zwei Wochen geschrieben wird, damit die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, aus der vorherigen korrigierten Klassenarbeit einen Lernerfolg zu ziehen.
58Erlass "Zahl und Umfang der Klassenarbeiten in der gymnasialen Oberstufe" vom 27.7.2010, Teil II "Weitere Bestimmungen" Was trifft auf die Bewertung von Unterrichtsbeiträgen zu?Lösung
Schriftliche Leistungsüberprüfungen bis zu einer Arbeitsdauer von 30 Minuten sind keine Klassenarbeiten und nicht Bestandteil der schriftlichen Leistung. Sie werden im Rahmen der Unterrichtsbeiträge berücksichtigt. 
Die Lehrerinnen und Lehrer geben den Schülerinnen und Schülern bzw. deren Eltern die Kriterien für die Beurteilung der Unterrichtsbeiträge zu Beginn des Schuljahres bekannt. Sie sprechen mindestens zweimal pro Halbjahr mit den Schülerinnen und Schülern über den derzeitigen Leistungsstand, davon einmal spätestens vor der ersten Klassenarbeit.
Die Besprechung des mündlichen Leistungsstands muss in einem Einzelgespräch mit der Schülerin/dem Schüler erfolgen. 
Es ist sicherzustellen, dass die Note der Unterrichtsbeiträge auf der Basis von einer ausreichenden Zahl von unterschiedlichen Unterrichtsbeiträgen basiert. Zu den Unterrichtsbeiträgen gehören neben den Beiträgen zum Unterrichtsgespräch z. B. Hausaufgaben, Referate, praktisches Erarbeiten von Unterrichtsinhalten („Experimente"), Präsentationen, Tests, Lesetagebücher usw.
Die Note für das Fach oder das Seminar wird nach fachlicher und pädagogischer Abwägung aus den Ergebnissen der Klassenarbeiten und der Unterrichtsbeiträge gebildet. Dabei geben die Unterrichtsbeiträge den Ausschlag. Die Fachschaften legen ein einheitliches Vorgehen fest, das in der Gewichtung Stärken der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.
60 Erlass
geändert 03.10.2020
Was ist bei der Bildung der Zeugnisnoten zu beachten?Lösung
Die Note für das Fach wird nach fachlicher und pädagogischer Abwägung aus den Ergebnissen der Klassenarbeiten und der Unterrichtsbeiträge gebildet. Dabei geben die Klassenarbeiten den Ausschlag. 
Es ist sicherzustellen, dass die Note der Unterrichtsbeiträge auf der Basis von einer ausreichenden Zahl von unterschiedlichen Unterrichtsbeiträgen basiert.
Die Schulkonkonferenz legt ein einheitliches Vorgehen fest, das in der Gewichtung Stärken der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. 
Die Lehrerinnen und Lehrer sprechen mindestens zweimal pro Halbjahr mit den Schülerinnen und Schülern über den derzeitigen Leistungsstand, davon einmal spätestens vor der ersten Klassenarbeit.
Die Lehrerinnen und Lehrer geben den Schülerinnen und Schülern bzw. deren Eltern die Kriterien für die Beurteilung der Klassenarbeiten zu Beginn des Schuljahres bekannt.