Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein
Schulrechtstest

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Berufsbildende Schule
1. Welche Aufgaben hat die Schulleiterin oder der Schulleiter nach § 3 DO?
Sie oder er hat sich über den Stand der Arbeit in den einzelnen Klassen auf dem Laufenden zu halten. 
Sie oder er fördert alle Maßnahmen, welche geeignet sind, die Freiarbeit der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln. 
Sie oder er kontrolliert die Arbeit der jüngeren Lehrkräfte durch regelmäßige Unterrichtsbesuche. 
Sie oder er regelt die Vertretung für fehlende Lehrkräfte unter Beachtung der entsprechenden Durchführungserlasse. 
Sie oder er fördert alle Maßnahmen, welche geeignet sind, allen Lehrkräften einen Einblick in die Gesamtarbeit der Schule zu vermitteln. 
2. Welche allgemeinen Pflichten hat die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG?
Sie haben die übertragenen Aufgaben uneigennützig nach bestem Gewissen wahrzunehmen.  
Beamtinnen und Beamte haben sich mit vollem persönlichem Einsatz ihrem Beruf zu widmen.  
Sie oder er soll sich innerhalb und außerhalb des Dienstes so verhalten, wie es die Vorgesetzten von ihr oder ihm erwarten und auch vorleben. 
Ihr Verhalten muss der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die ihr Beruf erfordert. 
Die Beamtin oder der Beamte soll ihr oder sein Amt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten eigennützig und moderat verwalten. 
3. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!
In Notenzeugnissen können entsprechend den Vorgaben in den Lehrplänen und Fachanforderungen auch Angaben zu Teilbereichen eines Faches, Kurses oder Projektes gemacht und Erläuterungen gegeben werden. 
In den Zeugnissen werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen aller Schularten mit einer Note bewertet.  
In Zeugnissen sind Zwischennoten nicht zulässig. 
In Zeugnissen liegen Zwischennoten vor, wenn die Noten in eine Punktebewertung umzusetzen sind.  
Die Noten werden von der Lehrkraft erteilt, die die Schülerin oder den Schüler zuletzt unterrichtet hat. 
4. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!
Bei einer förmlich festgestellten Lese-Rechtschreibschwäche ist im Zeugnis die Rechtschreibleistung zusammen mit den übrigen Leistungen im Fach Deutsch zu bewerten. 
Zu den Noten dürfen keine zusätzlichen Angaben zu Teilbereichen eines Faches gemacht werden. 
In Zeugnissen liegen Zwischennoten nicht vor, wenn die Noten in eine Punktebewertung umzusetzen sind.  
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können, sind im Zeugnis zu vermerken. 
Teilnahme oder Leistungen in Arbeitsgemeinschaften sind im Zeugnis zu vermerken. 
5. Was gilt für alle schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes?
Sofern keine Kosten anfallen, müssen schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes nicht genehmigt werden. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen rechtzeitig durch die Schulleiterin oder den Schulleiter im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel genehmigt werden. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen rechtzeitig bei der Schulleiterin oder dem Schulleiter beantragt und durch die Schulaufsicht genehmigt werden. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen rechtzeitig durch die Schul- und Finanzaufsicht genehmigt werden. 
Schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes müssen nur von der Schulleiterin oder dem Schulleiter genehmigt werden, wenn der Schulort verlassen wird. 
6. Was sollte die Lehrkraft bei der Planung von Schulfahrten beachten?
Die Leiterin oder der Leiter sollte ausdrücklich auf die Möglichkeit des Abschlusses von Reiserücktrittskostenversicherungen, Gepäckversicherungen und Rechtsschutzversicherungen hinweisen. 
U. a. sollten die Wahl des Reiseziels, Reisezeit und Dauer der Reise mit den Eltern erörtert werden. 
Schülerinnen und Schüler sollen nicht aus wirtschaftlichen Gründen an der Teilnahme an einem Schulausflug gehindert sein. 
Die Leiterin oder der Leiter sollte ausdrücklich auf die Möglichkeit des Abschlusses von Kranken- und Haftpflichtversicherungen hinweisen. 
Die Kosten sollen für die Beteiligten zumutbar sein. 
7. Vermutet eine Schule bei einer Schülerin oder einem Schüler die Notwendigkeit eines Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs, …
… übersendet sie dem zuständigen Förderzentrum ein schulärztliches Gutachten sowie die Schülerakte. 
… bittet sie das Förderzentrum, die Eltern über den Ablauf des Verfahrens und die in Betracht kommenden Formen der Beschulung zu informieren. 
… beruft sie einen Förderausschuss ein, an dem alle Beteiligten teilnehmen. 
… informiert die Schule die Betroffenen über den Ablauf des Verfahrens und die in Betracht kommenden Formen der Beschulung. 
… übersendet sie der unteren Schulaufsichtsbehörde ein schulärztliches Gutachten sowie die Schülerakte. 
8. Zu den Mitgliedern des Förderausschusses zählen …
… die Eltern oder die volljährige Schülerin oder der volljährige Schüler.  
… je eine Vertreterin oder ein Vertreter der in Betracht kommenden Kostenträger der geplanten Maßnahme. 
… die untere Schulaufsichtsbehörde oder eine von ihr beauftragte Schulleitung. 
… die Schulleitung oder eine von ihr beauftragte Lehrkraft der abgebenden Schule. 
… ein Vertreter der Jugendbehörde als jugendrechtliche Fachaufsicht. 
9. Andere öffentliche und nichtöffentliche Stellen, an die personenbezogene Daten übermittelt werden dürfen, sind laut § 30 Absatz 3 Satz 3 SchulG und §9 SchulDSVO...
Jobcenter (§ 6d SGB II) 
örtliche Agentur für Arbeit (§ 367 Absatz 2 SGB III) 
Gesundheitsämter 
Landeskirchenamt 
Sportvereine 
10. Was muss beim Einsatz privater informationstechnischer Geräte bei der personenbezogenen Datenverarbeitung durch Lehrkräfte beachtet werden?
Eine Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn die informationstechnischen Geräte in das Landesnetz eingebunden sind. 
Eine Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn die Lehrkraft schriftlich die für die Verarbeitung zu verwendenden informationstechnischen Geräte und Programme genau bezeichnet und sich verpflichtet, alle zukünftigen Änderungen hieran unverzüglich mitzuteilen, sowie die Einhaltung der Vorgaben nach §14 Abs. 3 zusichert. 
Personenbezogene Daten der Schülerinnen und Schüler dürfen mit privaten informationstechnischen Geräten von Lehrkräften nur mit Genehmigung der Eltern verarbeitet werden.  
Eine Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn die informationstechnischen Geräte untereinander vernetzt sind. 
In Ausübung ihres Dienstes dürfen Lehrkräfte abweichend von § 30 Absatz 2 SchulG ihre privaten informationstechnischen Geräte zur Verarbeitung personenbezogener Daten der betroffenen Personen mithilfe automatisierter Verfahren einsetzen, soweit ihnen hierfür zuvor eine schriftliche Genehmigung der Schulleiterin oder des Schulleiters erteilt worden ist. 
11. Daten von Eltern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:
Konfession 
Mitgliedschaft in Elternbeiräten 
Familienstand 
Adressdaten 
Krankenversicherung 
12. Daten von Schülerinnen und Schülern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG und Anlage 2 zu §5 SchulDSVO verarbeitet werden dürfen, sind:
Teilnahme an Fördermaßnahmen  
Datum der ersten Einschulung 
Bisher besuchte Schulen  
BAFöG-Schulbescheinigung 
Beurlaubung vom Unterricht 
13. Ein Schüler beginnt mit gerade 16 Jahren eine Ausbildung als Verkäufer und bricht diese nach 13 Monaten ab, um sich einen Ausbildungsplatz in einem handwerklichen Beruf zu suchen. Kreuzen Sie die richtige(n) Aussage(n) an!
Der Schüler wird bis zum Abschluss eines neuen Ausbildungsvertrages von der Berufsschule beurlaubt. 
Der Schüler kann die Fachklasse bis zum Ende der zweijährigen Ausbildung weiterhin besuchen. 
Der Schüler bleibt berufsschulpflichtig und wird einer Klasse in der Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein (AV-SH) zugeordnet. 
Es besteht keine Berufsschulpflicht mehr, weil die Berufsschule länger als 12 Monate besucht worden ist. 
Der Schüler wird bis zum Abschluss eines neuen Ausbildungsvertrages im Berufsgrundbildungsjahr Technik beschult. 
14. Wann haben Minderjährige nach § 23 Schulgesetz ihre Berufsschulpflicht erfüllt?
Wenn sie nach Feststellung der Schulaufsichtsbehörde anderweitig hinreichend ausgebildet sind. 
Wenn sie eine Einrichtung des berufsbildenden Schulwesens mit Vollzeitunterricht mit einer Dauer von mindestens einem Schuljahr besucht haben. 
Wenn die Berufsausbildung abgebrochen wird und wenn während der Berufsausbildung ein Jahr die Berufsschule besucht wurde. 
Wenn nach Abbruch einer Ausbildung die mögliche Besuchsdauer einer Klasse (z.B. für Jugendliche ohne Ausbildung) bis zum Schulhalbjahresende unter acht Wochen liegen würde. 
Nach Abschluss einer Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. 
15. Welche zusätzlichen Abschlüsse sind in § 7 der Berufsschulverordnung für die Bildungsgänge der Berufsschule geregelt ?
Die fachgebundene Hochschulreife. 
Der Mittlere Schulabschluss. 
Der Berufsfachschulabschluss. 
Der Erste Allgemeinbildende Schulabschluss  
Die Fachhochschulreife. 
16. Nach welchen Grundsätzen ist eine Schülerin oder ein Schüler gemäß § 2 Versetzungsverordnung berufsbildende Schulen zu versetzen?
Die Leistungen entsprechen den Anforderungen der Jahrgangsstufe, und es ist zu erwarten, dass sie oder er im Unterricht der nächsthöheren Jahrgangsstufe erfolgreich mitarbeiten kann. 
Eine "mangelhaft" lautende Note kann durch eine mindestens "befriedigend" lautende Note ausgeglichen werden, ein solcher Ausgleich kann nur für ein Fach erfolgen. Das zum Ausgleich herangezogene Fach muss nach der Stundentafel mindestens die gleiche Wochenstundenzahl oder Gesamtstundenzahl wie das auszugleichende Fach haben. 
Die Noten in allen Fächern lauten mindestens "ausreichend". 
Eine "ungenügend" lautende Note kann durch eine "sehr gut" oder "gut" lautende Note bei gleicher Wochenstundenzahl oder Gesamtstundenzahl ausgeglichen werden. 
Für den Ausgleich einer Note können nicht mehrere Fächer herangezogen werden, die zusammen die gleiche Wochenstundenzahl oder Gesamtstundenzahl wie das auszugleichende Fach haben. 
17. Welche Schule ist nach § 24 Schulgesetz in Bildungsgängen der Berufsschule örtlich zuständig?
Bei Berufsschulen ist die Schule des Kreises oder der kreisfreien Stadt örtlich zuständig, in deren Gebiet eine Auszubildende oder ein Auszubildender ihren oder seinen Wohnort oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Für Bezirksfachklassen bestimmt das für Bildung zuständige Ministerium die zuständige Schule. Dies gilt auch für Umschülerinnen und Umschüler. 
Bei Berufsschulen ist die Schule des Kreises oder der kreisfreien Stadt örtlich zuständig, in deren Gebiet die zum Schulbesuch Verpflichteten ihre Ausbildungsstätte haben. Für Bezirksfachklassen bestimmt das für Bildung zuständige Ministerium die zuständige Schule. Dies gilt auch für Umschülerinnen und Umschüler. 
Mit Zustimmung ihres Ausbildungsbetriebes können die zum Schulbesuch Verpflichteten an einer anderen als der zuständigen Schule im Rahmen verfügbarer Plätze in vorhandenen Klassen aufgenommen werden, wenn diese näher oder verkehrsgünstiger zu ihrer Wohnung oder Ausbildungsstätte liegt 
Besteht kein Ausbildungsverhältnis, ist die Berufsschule des Schulträgers zuständig, in dessen Gebiet die zum Schulbesuch Verpflichteten ihre Wohnung haben. 
Bei Berufsschulen ist die Schule des Kreises oder der kreisfreien Stadt örtlich zuständig, in deren Gebiet die zum Schulbesuch Verpflichteten ihre Ausbildungsstätte haben. Für Bezirksfachklassen bestimmt das für Bildung zuständige Ministerium die zuständige Schule. Dies gilt nicht für Umschülerinnen und Umschüler. 
18. Wie ist die Schulkonferenz in einer öffentlichen berufsbildenden Schule zusammengesetzt?
Es sind je zwei Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite Mitglieder der Schulkonferenz mit beratender Stimme.  
Die Anzahl der Vertreterinnen und Vertreter der Eltern sind auf den Anteil beschränkt, der dem Anteil der minderjährigen Schülerinnen und Schüler an der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler an den jeweiligen berufsbildenden Schule entspricht.  
Die Schulkonferenz setzt sich aus einer jeweils gleichen Zahl von Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräfte, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler zusammen.  
Die Anzahl der Vertreterinnen und Vertreter der Eltern sind auf den Anteil beschränkt, der dem Anteil der minderjährigen Schülerinnen und Schüler an der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler an den jeweiligen berufsbildenden Schule in den Schularten Berufliches Gymnasium und Berufsfachschule entspricht.  
Die Anzahl der Vertreterinnen und Vertreter der Eltern sind auf den Anteil beschränkt, der dem Anteil der minderjährigen Schülerinnen und Schüler an der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler an den jeweiligen berufsbildenden Schule in den Schularten Berufliches Gymnasium, Berufsfachschule und Fachoberschule entspricht.  
19. Wie ist die Fachkonferenz an einer öffentlichen berufsbildenden Schule zusammengesetzt?
Mitglieder der Fachkonferenz sind alle Lehrkräfte der berufsbildenden Schule.  
Die Fachkonferenz einer berufsbildenden Schule ist ohne je eine Vertreterin oder einen Vertreter der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberseite aus der Ausbildungspraxis nicht beschlussfähig.  
An den Fachkonferenzen der berufsbildenden Schulen sollen zudem je eine Vertreterin oder ein Vertreter der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberseite aus der Ausbildungspraxis mit Stimmrecht teilnehmen.  
An den Fachkonferenzen der berufsbildenden Schulen sollen zudem je eine Vertreterin oder ein Vertreter der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberseite aus der Ausbildungspraxis ohne Stimmrecht teilnehmen.  
Mitglieder der Fachkonferenz sind Lehrkräfte die für das entsprechende Fach, die Schulart oder den Ausbildungsberuf die Lehrbefähigung haben oder dort unterrichten.  
20. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um mit dem Berufsschulabschlusszeugnis einen in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland anerkannten Mittleren Schulabschluss zu erwerben?
Es wurde die Berufsschule mit einem Unterrichtsangebot entsprechend der Rahmenstundentafel erfolgreich besucht und im Abschlusszeugnis ein Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 3,0 erreicht.  
Es werden ausreichende Fremdsprachenkenntnisse entsprechend einem mindestens fünfjährigen Fremdsprachenunterricht mit der Note ´ausreichend´ nachgewiesen.  
Es werden ausreichende Fremdsprachenkenntnisse durch Vorlage eines Fremdsprachenzertifikats in Englisch der Stufe B1 GER oder höher nachgewiesen, sofern es in Schleswig-Holstein anerkannt ist. 
Es wurde die Berufsschule mit einem Unterrichtsangebot entsprechend der Rahmenstundentafel erfolgreich besucht und im Abschlusszeugnis ein Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 3,5 erreicht.  
Es wird der Abschluss einer Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung mit einer Regelausbildungszeit von mindestens zwei Jahren nachgewiesen.  
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