Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein
Schulrechtstest

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Grund- und Hauptschule
1. Welche Aufgaben hat die Schulleiterin oder der Schulleiter nach § 3 DO?
Sie oder er hat vor allem durch das Beispiel ihrer oder seiner persönlichen Autorität zu wirken. 
Sie oder er hat vor allem durch das Beispiel ihrer oder seiner eigenen Arbeit zu wirken. 
Sie oder er leitet die Schulkonferenz. 
Sie oder er leitet die gesamte pädagogische Arbeit der Schule. 
Sie oder er hat vor allem durch das Beispiel ihrer oder seiner pädagogischen Fähigkeiten zu wirken. 
2. Allgemeinen Rechte und Pflichten der Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?
Über gleichzeitigen Urlaub für Geschwister, die verschiedene Klassen an verschiedenen Schulen besuchen, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der beteiligten Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu vierzehn aufeinanderfolgenden Tagen im Monat erteilen. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu sechs aufeinanderfolgenden Tagen im Monat erteilen. 
Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer können den Schülerinnen oder Schülern ihrer Klasse Urlaub bis zu vierzehn aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr erteilen. 
Über gleichzeitigen Urlaub für Geschwister, die verschiedene Klassen derselben Schule besuchen, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der beteiligten Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer. 
3. Überprüfen Sie die folgenden Aussagen zu Rechten und Pflichten von Lehrkräften gemäß Lehrerdienstordnung und Schulgesetz auf ihre Richtigkeit!
Lehrkräfte können es prinzipiell ablehnen, fachfremd Englischunterricht zu erteilen. 
Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist verpflichtet und berechtigt, bei Lehrkräften Unterrichtsbesuche vorzunehmen. 
Weisungen der Schulleiterin oder des Schulleiters müssen von Lehrkräften nur dann befolgt werden, wenn sie schriftlich gegeben werden. 
Lehrkräfte können es ablehnen, Religionsunterricht zu erteilen, wenn sie keine Lehrbefähigung im Fach haben. 
Auf Verlangen ihrer Schulleiterin oder ihres Schulleiters müssen Lehrkräfte regelmäßig ihre Klassenarbeiten vorlegen. 
4. Wie kann der Diensteid für Beamtinnen oder Beamte lauten?
,,Ich schwöre, der Bundesrepublik treu und gewissenhaft zu dienen und meine Pflichten zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“ 
,,Ich schwöre, der Bundesrepublik treu und gewissenhaft zu dienen und meine Pflichten zu erfüllen.“ 
,,Ich gelobe, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen.“ 
,,Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“ 
,,Ich gelobe, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“ 
5. Im Zeugnis sind zusätzlich zu den Fachnoten oder zu den Berichten zu vermerken:
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können. 
Die Dauer der Teilnahme am Unterricht Deutsch als Zweitsprache (DaZ-Unterricht) und der Leistungsstand in der Zweitsprache Deutsch bei Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunftssprache, solange sie am DaZ-Unterricht teilnehmen. 
Bemerkungen über Aufsteigen oder Versetzung in die folgende Jahrgangsstufe, Wiederholen einer Jahrgangsstufe sowie Überspringen einer oder mehrerer Jahrgangsstufen. 
Die Teilnahme am Unterricht in einer außerschulischen Einrichtung. 
Bemerkungen über schriftliche Verweise, Missbilligungen oder anderen pädagogische oder Ordnungsmaßnahmen. 
6. Die Schulkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über...
...Grundsätze für Hausaufgaben und Klassenarbeiten. 
...Grundsätze für die Einführung von Schulbüchern. 
...den Einsatz der Lehr- und Lernmittel nach Vorschlägen der Fachkonferenzen. 
...die Einführung der Ganztagsschule. 
...Grundsätze für ein abgestimmtes Vorgehen in Erziehungsfragen. 
7. In welchen Verordnungen oder Gesetzen findet man Aussagen über die Amtsverschwiegenheit?
In der Lehrerdienstordnung 
Beamtenstatusgesetz 
In den Lehrplänen 
Im Landesbeamtengesetz 
In der Zeugnisordnung 
8. Welche Aufgaben haben die Elternvertretungen im Rahmen ihres Wirkungskreises?
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, die Schulleiterin oder den Schulleiter zu wählen. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, der Elternschaft Gelegenheit zur Information und Aussprache zu geben. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, Schulveranstaltungen zu gestalten. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, as Verständnis der Öffentlichkeit für Erziehung und Unterricht in der Schule zu stärken. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, Anregungen der Eltern zur Verbesserung der Schulverhältnisse zu beraten und den zuständigen Stellen in Schule und Schulverwaltung zu unterbreiten. 
9. Für welche sportlichen Aktivitäten gelten besondere Qualifikationsanforderungen für die Aufsichtskräfte?
Radfahren 
Bergwandern 
Skilanglauf 
Reiten 
Nordic Walking 
10. Der Personalrat und die Dienststelle haben gemäß MBG gemeinsam dafür zu sorgen, dass …
... Maßnahmen durchgeführt werden, die der Gleichstellung von Frauen und Männern dienen. 
… insbesondere Frauen und Behinderte bei der Bewerbung um eine Beschäftigung in der Dienststelle bevorzugt behandelt und eingestellt werden. 
... die Wahl der Frauenvertretung durchgeführt wird. 
... Frauenförderpläne aufgestellt, vereinbart und durchgeführt werden. 
... die Wahl der Schwerbehindertenvertretung durchgeführt wird. 
11. Für Vertragsabschlüsse gilt:
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen der Schule beziehungsweise der Schulleiterin oder des Schulleiters ab. 
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen der Eltern beziehungsweise der volljährigen Schülerinnen und Schüler nach deren Zustimmung ab. 
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen des Landes Schleswig-Holstein und seines Ministers ab. 
Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen können nur im Namen der Schülerinnen und Schüler abgeschlossen werden. 
Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen können nur im Namen der Leiterin beziehungsweise des Leiters der Schulfahrt abgeschlossen werden. 
12. Für wen gilt die Schul-Datenschutzverordnung - SchulDSVO?
Diese Verordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in allen öffentlichen und privaten Schulen.  
Diese Verordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in öffentlichen Schulen.  
Diese Verordnung gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern durch öffentliche Schulen, Elternvertretungen, den schulpsychologischen Dienst sowie durch die Meldebehörde. 
Diese Verordnung gilt auch, wenn Lehrkräfte dienstlich unter Zuhilfenahme dienstlicher oder privater informationstechnischer Geräte bei der Datenverarbeitung tätig werden. 
Diese Verordnung gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in allen öffentlichen Einrichtungen.  
13. Über die Aufnahme in die Grundschule und die Zuweisung zu einer Lerngruppe...
...entscheidet das Schulamt. 
...ist das Alter des Kindes entscheidend. 
...entscheidet die Schulleiterin/der Schulleiter. 
...entscheidet der Schulträger. 
...entscheidet die Schulkonferenz. 
14. § 4 der Landesverordnung über Grundschulen regelt das Aufsteigen nach Klassenstufen. Überprüfen Sie folgende Aussagen!
Eine Wiederholung der Jahrgangsstufe 3 oder 4 wird auf die Höchstdauer der Schulbesuchszeit nach § 18 Abs. 2 SchulG angerechnet. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen zum Ende des Schuljahres innerhalb der Eingangsphase sowie sodann jeweils in die Jahrgangsstufen 3 und 4 ohne Versetzungsbeschluss auf. 
Die Entscheidung über den Antrag auf Wiederholen der Jahrgangsstufe 3 oder 4 setzt voraus, dass die im Lernplan vorgesehenen Fördermaßnahmen erfolglos geblieben sind und es ausgeschlossen erscheint, dass die Schülerin oder der Schüler in der nächsten Jahrgangsstufe erfolgreich mitarbeiten kann. 
Ist zu erwarten, dass eine Schülerin oder ein Schüler für ein erfolgreiches Durchlaufen der Eingangsphase drei Schuljahre benötigt, sind die Eltern spätestens am Ende der Jahrgangsstufe 1 darüber zu informieren. 
Über den Antrag auf Wiederholen der Klassenstufe 3 oder 4 entscheidet die Klassenkonferenz. 
15. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Wahl der weiterführenden allgemein bildenden Schulen an!
Die Schulartempfehlung stützt sich auf einen Entwicklungsbericht. 
Die Lehrkräfte der Grundschule informieren auf einer Elternversammlung über Ziele, Anforderungen und Arbeitsweisen der weiterführenden Schulen. 
Die Schule unterrichtet zum Ende des ersten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 4 die Eltern über den Ablauf des Informations- und Anmeldeverfahrens in den weiterführenden Schulen. 
Die weiterführenden allgemein bildenden Schulen sind nicht verpflichtet, den Eltern eine individuelle Beratung zu ermöglichen. 
Lehrkräfte beraten die Eltern über die weitere schulische Laufbahn ihres Kindes in einem individuellen Gespräch. 
16. Welche Aufgaben erfüllen die Gemeinschaftsschulen?
Gemeinschaftsschulen sind der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet.  
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem gemeinsamen Bildungsgang zu den Schulabschlüssen der Sekundarstufe I oder zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe.  
Die Gemeinschaftsschule führt alle Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang zur Berechtigung des Übergangs in die Oberstufe.  
Die Gemeinschaftsschule führt Schülerinnen und Schüler aller Begabungen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang bis zum Abitur.  
Gemeinschaftsschulen sind der kollektiven Förderung der Schülerinnen und Schüler verpflichtet.  
17. Überprüfen Sie folgende Aussagen!
Die Entscheidung über den Antrag auf Wiederholen der Jahrgangsstufe 3 oder 4 setzt voraus, dass die im Lernplan vorgesehenen Fördermaßnahmen erfolglos geblieben sind und es ausgeschlossen erscheint, dass die Schülerin oder der Schüler in der nächsten Jahrgangsstufe erfolgreich mitarbeiten kann.  
Ist zu erwarten, dass eine Schülerin oder ein Schüler für ein erfolgreiches Durchlaufen der Eingangsphase nur ein Schuljahr benötigt, sind die Eltern spätestens im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 1 darüber zu informieren. 
Die Klassenkonferenz entscheidet über die Verweildauer der Schülerinnen und Schüler in der Eingangsphase.  
Die Schülerinnen und Schüler steigen zum Ende des Schuljahres innerhalb der Eingangsphase sowie sodann in die Jahrgangsstufen 3 und 4 ohne Versetzungsbeschluss auf.  
In begründeten Ausnahmefällen ist das Wiederholen einer Jahrgangsstufe in den Jahrgangsstufen 3 und 4 auf Antrag der Eltern durch Entscheidung der Klassenkonferenz einmalig möglich. 
18. Welche Aussagen zu Vergleichsarbeiten (VERA 3) sind zutreffend?
Den Eltern der an Vergleichsarbeiten teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden die Ergebnisse ihres Kindes mitgeteilt. 
Der Bewertungsmaßstab wird von den Fachlehrkräften im Rahmen einer Fachkonferenz festgelegt. 
Vergleichsarbeiten werden nicht benotet. 
Die Kriterien zur Erstellung der Vergleichsarbeiten werden den Schulen zur Verfügung gestellt. 
Vergleichsarbeiten ersetzen keinen der verbindlich für die Jahrgangsstufe 3 vorgeschriebenen Leistungsnachweise. 
19. Welche Aufgaben ergeben sich für die Grundschule bezüglich des Übergangs der Schülerinnen und Schüler an eine weiterführende Schule?
Zum Ende des Schulhalbjahres der Klassenstufe 4 erhalten die Schülerinnen und Schüler einen an Kompetenzen orientierten Entwicklungsbericht in tabellarischer Form 
Die Lehrkräfte weisen die Eltern darauf hin, dass die Anmeldung an einem Gymnasium nur bei überdurchschnittlichen Leistungen möglich ist.  
Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 4 soll ein verpflichtende Beratungsgespräch stattfinden. 
Auf einem Elternabend beraten die Lehrkräfte die Erziehungsberechtigten über die weiteren schulischen Laufbahnen der Kinder.  
Die Eltern entscheiden im Rahmen der Schulwahl gemäß § 24 Absatz 1 SchulG darüber, welche Schule ihr Kind im Anschluss an die Grundschule besuchen soll. 
20. Bei der Förderung und Lernentwicklung
... beraten die Förderzentren die Lehrkräfte der Grundschulen. 
... unterstützen die Förderzentren die Lehrkräfte der Grundschulen insbesondere in der Eingangsphase im Rahmen präventiver Maßnahmen. 
... orientiert sich die Schul- und Unterrichtsgestaltung ausschließlich am Lehrplan und an den Bildungsstandards. 
... orientiert sich die Schul- und Unterrichtsgestaltung an den Lernvoraussetzungen und Lernprozessen der Schülerinnen und Schüler. 
werden Schülerinnen und Schüler, die dem Unterricht sprachlich nicht folgen können, mit dem Ziel gefördert, in einer Lerngruppe mitzuarbeiten, die sowohl dem Alter als auch den Fähigkeiten entspricht. 
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