Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein

Schulrechtstest

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Realschule
1. Welche Aufgaben hat die Schulleiterin oder der Schulleiter nach § 3 DO?
Sie oder er leitet die gesamte pädagogische Arbeit der Schule. 
Sie oder er hat vor allem durch das Beispiel ihrer oder seiner persönlichen Autorität zu wirken. 
Sie oder er hat vor allem durch das Beispiel ihrer oder seiner pädagogischen Fähigkeiten zu wirken. 
Sie oder er leitet die Schulkonferenz. 
Sie oder er hat vor allem durch das Beispiel ihrer oder seiner eigenen Arbeit zu wirken. 
2. Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?
Keine Lehrkraft hat ein Recht darauf, dass ihr die Führung einer Klasse übertragen wird. 
Jede Lehrkraft kann auch ohne ihre Einwilligung für längere Zeit in Fächern eingesetzt werden, in denen sie keine Lehrbefähigung besitzt. 
Keine Lehrkraft hat ein Recht darauf, dass ihr der Unterricht in bestimmten Fächern übertragen wird. 
Keine Lehrkraft hat ein Recht darauf, dass ihr der Unterricht in bestimmten Klassen übertragen wird. 
Jede Lehrkraft hat das Recht, in allen Klassenstufen eingesetzt zu werden. 
3. Was muss eine Lehrkraft nach § 7 der Lehrerdienstordnung bei den Erziehungsmitteln beachten?
Zu einer wirksamen Erziehung gehört, dass Schülerinnen oder Schüler durch Missachtung bestraft werden. 
Ein Tadel, welcher ausgesprochen werden muss, darf niemals die Form einer Beschimpfung haben. 
Zur Achtung vor der zu erziehenden Persönlichkeit gehört, dass Schimpfworte in der Schule keinen Raum haben. 
Eine Schülerin oder ein Schüler darf nicht vor der gesamten Klasse für ein Fehlverhalten gerügt und getadelt werden. 
Ein Tadel darf nur dann ausgesprochen werden, wenn alle anderen Erziehungsmittel versagt haben. 
4. Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG beachten?
Ein Verhalten außerhalb des Dienstes ist nur dann ein Dienstvergehen, wenn es nach den Umständen des Einzelfalls in besonderem Maße geeignet ist, das Vertrauen in einer für ihr Amt bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen. 
Beamtinnen und Beamte dürfen, auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, keine Belohnungen, Geschenke oder sonstigen Vorteile für sich oder eine dritte Person in Bezug auf ihr Amt fordern, sich versprechen lassen oder annehmen. 
Beamtinnen und Beamte dürfen sich nicht in Gewerkschaften zusammenschließen. 
Beamtinnen und Beamte begehen ein Dienstvergehen, wenn sie schuldhaft die ihnen obliegenden Pflichten verletzen.  
Beamtinnen und Beamte dürfen nach Beendigung des Beamtenverhältnisses Belohnungen und Geschenke nur dann annehmen, wenn sie von geringem Wert sind. 
5. Sie sind Klassenlehrerin/Klassenlehrer einer 7. Klasse. Wen müssen Sie zu einer Klassenkonferenz mit dem Schwerpunktthema ´Klassenfest´ einladen?
Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 
Schulleiterin/Schulleiter 
Die Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichten 
Klassensprecherin oder Klassensprecher 
Die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Klassenelternbeirats  
6. Sie sind als Lehrkraft verpflichtet, den Dienstweg einzuhalten. Kreuzen Sie die richtigen Antworten an!
Eine fachliche Anfrage an Ihre Fachreferentin oder Ihren Fachreferenten des Bildungsministeriums leiten Sie über Ihre Schulleiterin oder Ihren Schulleiter. 
Die Bewerbung um eine im IQSH-Server ausgeschriebene Tätigkeit leiten Sie direkt ans IQSH. 
Sie können sich über eine für Sie nicht zumutbare Anweisung Ihrer Schulleiterin oder Ihres Schulleiters direkt beim Schulaufsichtsbeamten Ihrer Schule beschweren. 
Krankmeldungen schicken Sie spätestens nach vier Tagen Abwesenheit an die Schule. 
Beihilfeanträge schicken Sie direkt an das Finanzverwaltungsamt Schleswig-Holstein. 
7. Im Zeugnis sind zusätzlich zu den Fachnoten oder zu den Berichten zu vermerken:
Nur bis einschließlich der Klassenstufe 6 die förmliche Feststellung einer Lese-Rechtschreibeschwäche 
Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr 
Hinweise auf Unterrichtsversäumnisse 
In Halbjahreszeugnissen gegebenenfalls Hinweise auf die Gefährdung der Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe 
Bis zum Ende der Sekundarstufe I Beschlüsse der Klassenkonferenz zur verbalen oder tabellarischen Beschreibung des allgemeinen Lernverhaltens und des Sozialverhaltens 
8. Die Erfüllung des Bildungsauftrages der Schule ist gemäß § 25 Schulgesetz vor allem durch pädagogische Maßnahmen zu gewährleisten. Eine solche Maßnahme ist …
… der Ausschluss von der Teilnahme an einem Schulausflug. 
… gemeinsame Absprachen. 
… die zeitweise Wegnahme von Gegenständen. 
… der schriftliche Verweis. 
… das erzieherische Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler. 
9. Wer ist bei der Wahl von Personalräten gemäß MBG wählbar?
Wählbar sind alle Wahlberechtigten, die am Wahltag seit sechs Monaten dem Geschäftsbereich ihrer obersten Dienstbehörde angehören. 
Wählbar zur Personalvertretung einer Dienststelle (Personalrat) sind alle Beschäftigten der Dienststelle, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. 
Wählbar für die Personalräte ihrer Dienststellen sind auch die Dienststellenleitung (bzw. ihre Vertretung) sowie Beschäftigte, die zu Einstellungen, Entlassungen oder sonstigen Entscheidungen, die den Status der Beschäftigten verändern, befugt sind. 
Wählbar sind auch Beschäftigte, die zu einer anderen Dienststelle abgeordnet sind und in der bisherigen Dienststelle keinen Dienst mehr leisten. 
Wählbar sind alle Wahlberechtigten, die am Wahltag seit einem Jahr im öffentlichen Dienst beschäftigt sind. 
10. Wann gilt der Erlass "Lernen am anderen Ort"?
Kanu-AG am Nachmittag 
Unterrichtsveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes  
Schulpartnerschaftsbegegnungen 
Theaterbesuch am Abend im Rahmen des Deutschunterrichts 
Schülerpraktika 
11. Was sollte die Lehrkraft bei der Planung von Schulfahrten beachten?
Die Eltern sollten nach gesundheitlichen Einschränkungen, Allergien, einer notwendigen Medikamentenversorgung sowie der Krankenversicherung befragt werden. 
Die Eltern sollten darüber informiert werden, dass die erforderlichen Versicherungsdokumente während der Schulfahrt mitgeführt werden müssen. 
Bei mehrtägigen Schulfahrten sollten die Eltern eine Begleitperson stellen. 
Folgen bei Problemen im Verhalten der Schülerinnen und Schüler sollten mit den Eltern erörtert werden. 
Die Gewährung von Freizeiten und die Wahl der erforderlichen Ausrüstung und des Proviants sollten mit den Eltern erörtert werden. 
12. Was trifft nach § 4 SchulG zu?
Für alle Schulen gilt bei schulischen Veranstaltungen ein Rauch- und Alkoholverbot auf dem Schulgelände. 
Die Schule soll den jungen Menschen befähigen, mit Zigaretten und Alkohol umsichtig und selbstbestimmt umzugehen. 
Bei nichtschulischen Veranstaltungen kann der Schulleiter Ausnahmen vom Rauch- und Alkoholverbot außerhalb des Schulgeländes zulassen. 
Die Schule trägt vorbildhaft dazu bei, Schülerinnen und Schüler zu einer Lebensführung ohne Abhängigkeit von Suchtmitteln zu befähigen. 
Für alle Schulen gilt bei schulischen Veranstaltungen ein Rauch- und Alkoholverbot im Schulgebäude. 
13. Eine Schülerin oder ein Schüler ist in die Jahrgangsstufe 10 versetzt, wenn …
… die Leistungen mindestens auf der Anforderungsebene zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend sind und kein Fach ungenügend. 
… die Nachprüfung am Ende der Sommerferien die Leistungen des Vorjahres in allen Fächern bestätigt. 
… die Klassenkonferenz die Versetzung auf Probe beschließt und zugleich die Dauer der Probe festlegt. 
… die Klassenkonferenz – trotz nicht erreichter Mindestleistungen – zu der Auffassung gelangt, dass die Schülerin oder der Schüler in der Jahrgangsstufe 10 erfolgreich mitarbeiten kann.  
… die Leistungen in nicht mehr als zwei Fächern schlechter als ausreichend sind. 
14. Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Prüfungsausschuss der Prüfung zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses!
Bei Abstimmungen kann sich ein Mitglied des Prüfungsausschusses der Stimme enthalten. 
Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. 
Die Vorsitzenden der Elternbeiräte der Abschlussklassen werden zur Teilnahme an den Sitzungen eingeladen. 
Den Vorsitz hat die Schulleiterin oder der Schulleiter oder deren Vertretung, sofern nicht eine Vertreterin oder ein Vertreter der Schulaufsichtsbehörde den Vorsitz übernimmt. 
Der Prüfungsausschuss besteht aus allen Lehrerinnen und Lehrer der Schule. 
15. Die schriftliche Abschlussprüfung besteht aus verschiedenen Teilen. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Der Wunsch, eine Arbeit in einer anderen Sprache als Englisch zu schreiben, ist dem für Bildung zuständigen Ministerium spätestens innerhalb der ersten Unterrichtswoche des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 10 mitzuteilen. 
In der ersten Fremdsprache besteht die schriftliche Prüfung aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil mit Aufgaben zur mündlichen Sprachkompetenz. 
Die schriftliche Prüfung erfolgt ausschließlich in den Fächern Deutsch und Mathematik. 
Die Arbeitszeit für die schriftlichen Arbeiten beträgt ungeachtet der Vorbereitungszeit jeweils 2 Zeitstunden und 15 Minuten. 
Die schriftlichen Prüfungsarbeiten werden nur von der Prüferin oder dem Prüfer beurteilt. 
16. Mündliche Prüfungen sind Bestandteil der Abschlussprüfungen. Prüfen Sie folgende Aussagen auf ihre Richtigkeit!
Bis zu drei Mitglieder des Klassenelternbeirats, der Lehrkräfte der Schule sowie Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 können bei den mündlichen Prüfungen zuhören. 
Nach der mündlichen Prüfung setzt der Vorsitzende des Unterausschusses die Note für die mündlichen Prüfungsleistungen fest. 
Die Aufgaben sind aus dem Unterricht der 9. und 10. Jahrgangsstufe zu wählen. 
Die Dauer der mündlichen Prüfung richtet sich nach der Größe der Prüfgruppe. Pro Teilnehmerin oder Teilnehmer sind 10 Minuten vorzusehen. 
Ein ausschließliches Abfragen von Wissensstoff ist nicht zulässig. 
17. In der Abschlussprüfung soll die Schülerin oder der Schüler nachweisen, dass sie oder er das Ziel des Bildungsganges erreicht hat. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Bei der Durchführung der Abschlussprüfungen hat die Schulleiterin oder der Schulleiter oder deren Vertretung den Vorsitz, sofern nicht eine Vertreterin oder ein Vertreter der Schulaufsichtsbehörde den Vorsitz übernimmt.  
Für die Durchführung der Abschlussprüfungen wird an der Schule ein Prüfungsausschuss gebildet, der beschlussfähig ist, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind. 
Für die Durchführung der Abschlussprüfungen wird an der Schule ein Prüfungsausschuss gebildet, dem die Schulleiterin oder der Schulleiter oder die Vertreterin oder der Vertreter angehören. 
Für die Durchführung der Abschlussprüfungen wird ein zentraler Prüfungsausschuss gebildet. Den Vorsitz führt stets eine Vertreterin oder ein Vertreter der unteren Schulaufsicht. 
Für die Durchführung der Abschlussprüfungen wird an der Schule ein Prüfungsausschuss gebildet, dem die oder der Vorsitzende des Schulelternbeirats angehört. 
18. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Organisation von Gemeinschaftsschulen an!
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam statt. 
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird vor allem durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen. Über eine Differenzierung nach den Jahrgangsstufen 5 und 6 gemäß der KMK-Vereinbarung im Sekundarbereich entscheidet die Schule im Rahmen von § 43 Absatz 1 SchulG auf der Grundlage ihres pädagogischen Konzeptes. 
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler leistungsdifferenziert statt. 
Der Unterricht findet grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler in A-, B- und C-Kursen statt. 
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird vor allem durch Formen interkulturellen Lernens entsprochen. 
19. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Organisation von Gemeinschaftsschulen an!
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird in den Jahrgangsstufen 5 und 6 durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen.  
Findet der Unterricht in leistungsdifferenzierten Lerngruppen statt, erfolgt die Zuweisung der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage von Vergleichsarbeiten durch Beschluss der Lehrerkonferenz. 
Die Klassenkonferenz entscheidet bei leistungsdifferenzierten Lerngruppen ab Jahrgangsstufe 7 zum Schulhalbjahr, ob die Schülerin oder der Schüler auf ein niedrigeres oder höheres Anspruchsniveau wechselt. 
Über eine Differenzierung in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 entscheiden die jeweiligen Klassenkonferenzen.  
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler kann in den Jahrgangsstufen 5 und 6 in nach Leistungsfähigkeit und Neigung der Schülerinnen und Schüler differenzierten Lerngruppen in einzelnen Fächern entsprochen werden. 
20. Nicht alle Schülerinnen und Schüler bestehen die Prüfung zum Erwerb eines Schulabschlusses der Sekundarstufe I. Diese streben eine Wiederholung an. Prüfen Sie folgende Aussagen auf ihre Richtigkeit!
Der Prüfungsausschuss kann die Wiederholung einer nicht bestandenen Prüfung aufgrund des Prüfungsergebnisses ablehnen. 
Die Abschlussprüfung kann von jeder Schülerin und jedem Schüler nach einem Jahr einmal wiederholt werden. 
Die Abschlussprüfung kann in den nicht bestandenen Teilen nach einem weiteren Quartal der Teilnahme am Unterricht wiederholt werden. 
Eine zweite Wiederholung der Abschlussprüfung ist für Schülerinnen und Schüler ausgeschlossen. 
Eine zweite Wiederholung kann mit Zustimmung der zuständigen Schulaufsicht durchgeführt werden. 
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