Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein
Schulrechtstest

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Realschule
1. Was ist beim Rauchen und beim Alkohol zu beachten?
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei nichtschulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgebäudes Ausnahmen vom Rauch- und Alkoholverbot festlegen.  
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei nichtschulischen Veranstaltungen innerhalb des Schulgebäudes Ausnahmen vom Rauch- und Alkoholverbot festlegen.  
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei nichtschulischen Veranstaltungen innerhalb des Schulgebäudes Ausnahmen vom Rauchverbot festlegen.  
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei nichtschulischen Veranstaltungen innerhalb des Schulgebäudes Ausnahmen vom Alkoholverbot festlegen.  
Der Schulträger kann durch Benutzungsordnung bei schulischen Veranstaltungen innerhalb des Schulgeländes Ausnahmen vom Rauch- und Alkoholverbot festlegen.  
2. Welche allgemeinen Pflichten hat die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG?
Sie sind verpflichtet, die dienstlichen Anordnungen ihrer Vorgesetzten auszuführen und deren allgemeine Richtlinien zu befolgen. 
Sie oder er ist an Weisungen der Dienstvorgesetzten nur dann gebunden, wenn diese die unmittelbare Amtsführung der Beamtin oder des Beamten betreffen.  
Beamtinnen und Beamte haben ihre Vorgesetzten zu beraten und zu unterstützen. 
Beamtinnen und Beamte tragen für die Rechtmäßigkeit ihrer dienstlichen Handlungen die volle persönliche Verantwortung. 
Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen haben Beamtinnen und Beamte unverzüglich auf dem Dienstweg geltend zu machen. 
3. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zu den Zeugnisformen gemäß Zeugnisverordnung an!
Schülerinnen und Schülern, die in ein anderes Bundesland umziehen, wird immer ein Notenzeugnis anstelle eines Berichtszeugnisses erteilt. 
Schülerinnen und Schülern, die in ein anderes Bundesland umziehen, wird auf Antrag ein Notenzeugnis anstelle eines Berichtszeugnisses erteilt. 
Beobachtungen zum allgemeinen Lernverhalten und Sozialverhalten werden sowohl in Notenzeugnissen als auch in Berichts­zeugnissen verbal beschrieben, was auch in tabellari­scher Form möglich ist. 
Beobachtungen zum allgemeinen Lernverhalten und Sozialverhalten werden sowohl in Notenzeugnissen als auch in Berichts­zeugnissen verbal beschrieben, eine tabellari­sche Form ist nicht möglich. 
Schülerinnen und Schülern, die die Schule wechseln, erhalten immer ein Berichtszeugnis. 
4. Im Zeugnis sind zusätzlich zu den Fachnoten oder zu den Berichten zu vermerken:
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können. 
Die Teilnahme am Unterricht in einer außerschulischen Einrichtung. 
Bemerkungen über schriftliche Verweise, Missbilligungen oder anderen pädagogische oder Ordnungsmaßnahmen. 
Die Dauer der Teilnahme am Unterricht Deutsch als Zweitsprache (DaZ-Unterricht) und der Leistungsstand in der Zweitsprache Deutsch bei Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunftssprache, solange sie am DaZ-Unterricht teilnehmen. 
Bemerkungen über Aufsteigen oder Versetzung in die folgende Jahrgangsstufe, Wiederholen einer Jahrgangsstufe sowie Überspringen einer oder mehrerer Jahrgangsstufen. 
5. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!
Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht, an vom für Bildung zuständigen Ministerium zugelassenen Befragungen, die der Überprüfung der Qualität der schulischen Arbeit dienen, teilzunehmen. 
Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, ihre Kinder von Schulveranstaltungen, die nachmittags stattfinden, abzumelden. 
Die Schule kann für einzelne Schülerinnen und Schüler die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen, die ihrer oder seiner Förderung dienen, für verbindlich erklären. 
Die Schülerin und der Schüler haben im Unterricht mitzuarbeiten, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen. 
Minderjährige Schülerinnen und Schüler können nur nach Zustimmung der Eltern über ihren Leistungsstand unterrichtet werden.  
6. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!
Im Falle besonderer und andauernder Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter auf Vorschlag der Klassenkonferenz auch unabhängig von der förmlichen Feststellung einer Lese-Rechtschreib-Schwäche über angemessene Maßnahmen im Sinne eines Nachteilsausgleichs. 
Kommt es unter den an der Benotung beteiligten Lehrkräften zu keiner Einigung, trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter die Entscheidung. 
Zu den Noten in den Zeugnissen dürfen zusätzliche Angaben zu Teilbereichen eines Faches gemacht werden. 
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können, sind im Zeugnis zusätzlich zu den Fachnoten oder zu den Berichten zu vermerken. 
In Zeugnissen sind Zwischennoten zulässig. 
7. Welche Aufgaben haben die Elternvertretungen im Rahmen ihres Wirkungskreises?
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, Anregungen der Eltern zur Verbesserung der Schulverhältnisse zu beraten. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, die Schulleiterin oder den Schulleiter zu wählen. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, Schulveranstaltungen zu gestalten. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, der Elternschaft Gelegenheit zur Information und Aussprache zu geben. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, das Verständnis der Öffentlichkeit für Erziehung in der Schule zu stärken. 
8. Die Lehrerkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften …
… das Schulprogramm. 
… Grundsätze für die Aufstellung des Aufsichtsplanes. 
… Veranstaltungen der Schule. 
… Grundsätze für die Koordinierung von Unterrichtsinhalten und -methoden. 
… Grundsätze für ein abgestimmtes Vorgehen in pädagogischen Fragen. 
9. Die Erfüllung des Bildungsauftrages der Schule ist gemäß § 25 Schulgesetz vor allem durch pädagogische Maßnahmen zu gewährleisten. Eine solche Maßnahme ist …
… gemeinsame Absprachen. 
… das erzieherische Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler. 
… die zeitweise Wegnahme von Gegenständen. 
… der Ausschluss von der Teilnahme an einem Schulausflug. 
… der schriftliche Verweis. 
10. Bei Durchführung von Ordnungsmaßnahmen müssen gemäß § 25 Schulgesetz Rechtsvorschriften eingehalten werden. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an!
Über den Antrag auf Überweisung in eine andere Schule mit dem gleichen Bildungsabschluss entscheidet die Schulaufsichtsbehörde auf Antrag der Schule.  
Vor einer Ordnungsmaßnahme sind die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler und im Falle der Minderjährigkeit ihre oder seine Eltern zu hören.  
Alle Ordnungsmaßnahmen werden von der zuständigen Klassenkonferenz beschlossen.  
Die ausgesprochene Ordnungsmaßnahme muss in einem angemessenen Verhältnis zum Anlass stehen.  
Die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler kann der Anhörung fernbleiben und sich durch ein Mitglied der Schülervertretung (SV) vertreten lassen.  
11. Was trifft für Gemeinschaftsschulen zu?
Ab der Jahrgangsstufe sieben können in einzelnen Fächern nach Leistungsfähigkeit und Neigung der Schülerinnen und Schüler differenzierte Lerngruppen gebildet werden. 
Eine Gemeinschaftsschule kann eine gymnasiale Oberstufe haben. 
Die Gemeinschaftsschule vermittelt als differenzierte Schulart nur den Bildungsgang zum Erwerb des Mittleren Bildungsabschlusses. 
In der Gemeinschaftsschule können Abschlüsse der Sekundarstufe I in einem gemeinsamen Bildungsgang ohne Zuordnung zu unterschiedlichen Schularten erreicht werden.  
Den unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler wird durch Unterricht in binnendifferenzierender Form entsprochen.  
12. Für Vertragsabschlüsse gilt:
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen des Landes Schleswig-Holstein und seines Ministers ab. 
Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen können nur im Namen der Leiterin beziehungsweise des Leiters der Schulfahrt abgeschlossen werden. 
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen der Schule beziehungsweise der Schulleiterin oder des Schulleiters ab. 
Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen können nur im Namen der Schülerinnen und Schüler abgeschlossen werden. 
Die Leiterin oder der Leiter der Schulfahrt schließt Verträge mit Beförderungs- und Beherbergungsunternehmen im Namen der Eltern beziehungsweise der volljährigen Schülerinnen und Schüler nach deren Zustimmung ab. 
13. Die schriftliche Abschlussprüfung besteht aus verschiedenen Teilen. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Die schriftlichen Prüfungsarbeiten werden nur von der Prüferin oder dem Prüfer beurteilt. 
Die Arbeitszeit für die schriftlichen Arbeiten beträgt ungeachtet der Vorbereitungszeit jeweils 2 Zeitstunden und 15 Minuten. 
In der ersten Fremdsprache besteht die schriftliche Prüfung aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil mit Aufgaben zur mündlichen Sprachkompetenz. 
Der Wunsch, eine Arbeit in einer anderen Sprache als Englisch zu schreiben, ist dem für Bildung zuständigen Ministerium spätestens innerhalb der ersten Unterrichtswoche des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 10 mitzuteilen. 
Die schriftliche Prüfung erfolgt ausschließlich in den Fächern Deutsch und Mathematik. 
14. In der Abschlussprüfung soll die Schülerin oder der Schüler nachweisen, dass sie oder er das Ziel des Bildungsganges erreicht hat. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Die Termine der schriftlichen Prüfungen und der Zeitraum für die mündlichen Prüfungen werden im Nachrichtenblatt veröffentlicht. 
Der Termin der schriftlichen Prüfungen und der Zeitraum der mündlichen Prüfungen werden durch die Schulleiterin oder den Schulleiter festgelegt. 
Die Termine der schriftlichen Prüfungen und der Zeitraum der mündlichen Prüfungen werden durch die zuständige Aufsichtsbehörde des Kreises bekannt gegeben. 
Die Termine für die mündlichen Prüfungen bestimmt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. 
Die Termine der schriftlichen Prüfungen und der Zeitraum für die mündlichen Prüfungen sind immer in den letzten sechs Wochen des Schuljahres. 
15. Sie sind Klassenlehrerin einer 8. Klasse und lassen sich von den Schülerinnen und Schülern die E-Mail-Adressen der Eltern geben, um leichter mit ihnen kommunizieren zu können. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Da Sie die Adressen nur für dienstliche Zwecke verwenden und Sie zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, ist dies zulässig. 
Dies ist zulässig, da die Adressen ohnehin bei den entsprechenden Providern hinterlegt sind. 
Auch wenn Sie die Adressen nur dienstlich verwenden, ist dies nicht zulässig. 
Dies ist selbst dann nicht zulässig, wenn von Ihnen ein 128-Bit-Verschlüsselungsprogramm oder höher verwendet wird. 
Dies ist zulässig, weil es heutzutage üblich ist, per E-Mail zu kommunizieren, da dies einer der sichersten Wege der Informationsübermittlung ist. 
16. Schriftliche und mündliche Prüfungen sind Bestandteil der Abschlussprüfungen zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Die Termine für die mündlichen Prüfungen und die Präsentation der Projektarbeit bestimmt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. 
Zur Durchführung der mündlichen Prüfungen bildet der Prüfungsausschuss Unterausschüsse. 
Die Termine der schriftlichen Prüfungen und der Zeitraum der mündlichen Prüfungen werden der Schulaufsicht durch die Schulleiterin oder den Schulleiter mitgeteilt. 
Die Erarbeitung und Präsentation der Projektarbeit findet im Laufe der Jahrgangsstufen 9 oder 10 statt. 
Zur Durchführung der mündlichen Prüfungen wird die oder der Vorsitzende des Schulelternbeirats als Mitglied eingeladen. 
17. Die Lehrerkonferenz berät und beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über …
… Grundsätze für die Aufstellung des Aufsichtsplans. 
… Grundsätze für die Koordinierung von Unterrichtsmethoden. 
… Veranstaltungen der Schule. 
… das Schulprogramm und evaluiert dieses. 
… Grundsätze für ein abgestimmtes Vorgehen in pädagogischen Fragen. 
18. Prüfen Sie folgende Aussagen zur Durchführung der Abschlussprüfungen auf ihre Richtigkeit!
Bei Abstimmungen des Prüfungsausschusses sind Stimmenthaltungen zulässig. 
Für die Durchführung der Abschlussprüfungen wird an der Schule ein Prüfungsausschuss gebildet, dem u.a. die Schulleiterin oder der Schulleiter oder die Vertreterin oder der Vertreter angehören. 
Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. 
Die Vorsitzenden der Elternbeiräte der Abschlussklassen werden zur Teilnahme an den Sitzungen des Prüfungsausschusses eingeladen. 
Gegen eine rechtsfehlerhafte Entscheidung des Prüfungsausschusses muss die oder der Vorsitzende Einspruch erheben. 
19. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit eine Schülerin, die an der Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss teilgenommen hat, in die Jahrgangsstufe 10 der Gemeinschaftsschule aufsteigt?
Ein Notendurchschnitt des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses in allen Fächern mit mindestens 2,4. 
Die Leistungen im Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss sind in nicht mehr als einem Fach schlechter als befriedigend und kein Fach wurde mit mangelhaft oder ungenügend benotet; ; darüber hinaus gilt innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass ein mit ausreichend benotetes Fach auszugleichen ist, um einen Notendurchschnitt von mindestens 3,0 zu gewährleisten. 
Die Leistungen im Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss sind in nicht mehr als einem Fach ausreichend oder schlechter. 
Ein Notendurchschnitt des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mit mindestens 3,2.  
Ein Notendurchschnitt des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mit mindestens 2,4.  
20. Wie ist in der Gemeinschaftsschule das Aufsteigen nach Jahrgangsstufen geregelt? Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an.
In begründeten Ausnahmefällen ist in allen Jahrgangsstufen einmalig das Wiederholen einer Jahrgangsstufe auf Antrag der Eltern durch Entscheidung der Klassenkonferenz möglich. 
Das Wiederholen einer Jahrgangsstufe ist ausgeschlossen.  
In begründeten Ausnahmefällen ist in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 einmalig das Überspringen oder einmalig das Wiederholen einer Jahrgangsstufe auf Antrag der Eltern durch Entscheidung der Klassenkonferenz möglich. 
Es kann jeweils nur das vollständige Schuljahr der Jahrgangsstufen 5 bis 7 übersprungen oder wiederholt werden. 
Das Überspringen einer Jahrgangsstufe ist ausgeschlossen. 
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