Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein

Schulrechtstest

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Realschule
1. Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie erst dann eingesetzt werden, wenn sie über ausreichende Unterrichtserfahrung verfügt. 
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie maximal für ein Jahr ohne Einwilligung herangezogen werden. 
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie auch für längere Zeit durch die Schulaufsicht herangezogen werden. 
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie für längere Zeit nur in der Klasse eingesetzt werden, in der sie auch Klassenlehrer ist. 
Zum Unterricht in Fächern, in denen die Lehrkraft keine Lehrbefähigung besitzt, kann sie für längere Zeit nur mit ihrer Einwilligung herangezogen werden. 
2. Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG bei der Amtsverschwiegenheit beachten?
Die Genehmigung, als Zeugin oder Zeuge auszusagen, muss versagt werden, wenn der Vorgesetzte oder die Vorgesetzte Betroffene in einem Strafverfahren ist. 
Die Genehmigung, ein Gutachten zu erstatten, kann versagt werden, wenn die Erstattung den dienstlichen Interessen Nachteile bereiten würde. 
Wird die Genehmigung, als Zeugin oder Zeuge auszusagen, versagt, ist Beamtinnen oder Beamten der Schutz zu gewähren, den die dienstlichen Rücksichten zulassen.  
Die Genehmigung, als Zeugin oder Zeuge auszusagen, darf nur versagt werden, wenn die Erfüllung öffentlicher Aufgaben ernstlich gefährdet oder erheblich erschwert würde. 
Die Genehmigung, als Zeugin oder Zeuge auszusagen, darf nur versagt werden, wenn die Aussage dem Wohl des Bundes oder eines deutschen Landes erhebliche Nachteile bereiten würde.  
3. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!
Die Schülerin und der Schüler haben im Unterricht mitzuarbeiten, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen. 
Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, ihre Kinder von Schulveranstaltungen, die nachmittags stattfinden, abzumelden. 
Minderjährige Schülerinnen und Schüler können nur nach Zustimmung der Eltern über ihren Leistungsstand unterrichtet werden.  
Die Schule kann für einzelne Schülerinnen und Schüler die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen, die ihrer oder seiner Förderung dienen, für verbindlich erklären. 
Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht, an vom für Bildung zuständigen Ministerium zugelassenen Befragungen, die der Überprüfung der Qualität der schulischen Arbeit dienen, teilzunehmen. 
4. Ein Schüler hat mehrmals tätliche Gewalt gegen Mitschüler ausgeübt und andere animiert, sich daran zu beteiligen. Welche Ordnungsmaßnahmen sind möglich?
Ausschluss vom Unterricht bis zu zwei Wochen 
Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts 
Schriftliche Missbilligung verbunden mit einem pädagogischen Gespräch unter Einbeziehung der Eltern 
Überweisung in eine andere Schule gleichen Bildungsabschlusses 
Ausschließlich das pädagogische Gespräch, ggf. unter Einbeziehung der Eltern 
5. Als Lehrkraft sind Sie verpflichtet, über die zu Ihrer Kenntnis gelangten Dienstangelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren. Sie treffen einen Freund, der nicht Lehrkraft an Ihrer Schule ist. Über welche Angelegenheiten dürfen Sie sprechen?
Über die letzte Empfehlung der Lehrerkonferenz an die Schulkonferenz 
Über Ihren Unterrichtseinsatz in den Fächern 
Über die Schwierigkeiten, die Sie mit einem Schüler haben, den der Freund nicht kennt und dessen Namen sie nicht nennen. 
Über die von der Klassenkonferenz beschlossene Nichtversetzung eines dem Freund bekannten Schülers in die nächste Klasse 
Über den Termin des nächsten Schulfestes 
6. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen zur Benotung gemäß Zeugnisverordnung an!
Die Note ´gut´ (2) soll erteilt werden, wenn die Leistungen den Anforderungen voll entsprechen. 
Die Note ´ausreichend´ (4) soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen im Allgemeinen entspricht. 
Die Note ´befriedigend´ (3) soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen in durchschnittlichem Maße entspricht.  
Die Note ´mangelhaft´ (5) soll erteilt werden, wenn .die Leistungen den Anforderungen nicht entsprechen, jedoch erkennen lassen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.  
Die Note ´sehr gut´ (1) soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen im herausragenden Maße entspricht. 
7. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!
Die Noten werden von der Lehrkraft erteilt, die die Schülerin oder den Schüler zuletzt unterrichtet hat. 
In Zeugnissen sind Zwischennoten zulässig. 
In Zeugnissen liegen Zwischennoten nicht vor, wenn die Benotung in eine Punktewertung umge­setzt wird. 
In Notenzeugnissen werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in den Fächern, Kursen und Pro­jekten und, soweit die Berufsbildenden Schulen betroffen sind, den Lernbereichen und Lernfeldern mit einer Note bewertet.  
Zu den Noten dürfen keine zusätzlichen Angaben zu Teilbereichen eines Faches gemacht werden. 
8. Welche Aufgaben haben die Elternvertretungen im Rahmen ihres Wirkungskreises?
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, Schulveranstaltungen zu gestalten. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, Anregungen der Eltern zur Verbesserung der Schulverhältnisse zu beraten. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, die Schulleiterin oder den Schulleiter zu wählen. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, der Elternschaft Gelegenheit zur Information und Aussprache zu geben. 
Die Elternvertretung hat die Aufgabe, das Verständnis der Öffentlichkeit für Erziehung in der Schule zu stärken. 
9. Welche Vermerke sind im Abgangszeugnis einer Schülerin oder eines Schülers gemäß Zeugnisverordnung zulässig?
Teilnahme oder Leistungen in Arbeitsgemein­schaften. 
Angaben über das allgemeine Lernverhalten. 
Angaben über das Sozialverhalten. 
Angaben über Unterrichtsversäumnisse. 
Auf Beschluss der Klassenkonferenz und mit Zustimmung der Schülerin oder des Schülers Hin­weise auf innerhalb oder außerhalb der Schule erworbene Zertifikate oder andere Leistungsnach­weise und auf die Ausübung ehrenamtlicher Tätig­keiten. 
10. Was muss eine Lehrkraft bei der Ausfertigung von Zeugnissen beachten?
Zeugnisse können elektronisch versendet werden. 
Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann sich eine zusätzliche Unterschrift vorbehalten.  
Die Unterschriften aller Fachlehrerinnen oder Fachlehrer müssen vorhanden sein. 
Das gesamte Zeugnis muss handschriftlich geschrieben werden. 
Das Zeugnis ist mit urkundenechten Schreib- und Druckmitteln auf den dafür vorgesehenen Druckvorlagen auszufertigen. 
11. Daten von Eltern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG verarbeitet werden dürfen, sind:
Konfession 
Mitgliedschaft in Elternbeiräten 
Krankenversicherung 
Adressdaten 
Familienstand 
12. Daten von Schülerinnen und Schülern, die von öffentlichen Schulen gemäß § 30 Absatz 1 SchulG und Anlage 2 zu §5 SchulDSVO verarbeitet werden dürfen, sind:
BAFöG-Schulbescheinigung 
Datum der ersten Einschulung 
Bisher besuchte Schulen  
Beurlaubung vom Unterricht 
Teilnahme an Fördermaßnahmen  
13. Sie sind Klassenleiterin oder Klassenleiter einer 7. Klasse. Folgende Angaben müssen in das Halbjahreszeugnis aufgenommen werden:
Unter dem Titel Unterrichtsbesuch sind die versäumten Tage und der Vermerk des Aufsteigens/der Nichtversetzung/ Schrägversetzung /Wiederholung aufzunehmen. 
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können. 
Die erfolgreiche Teilnahme und Platzierung bei Wettbewerben im örtlichen Verein und auf Landesebene. 
Die Teilnahme an einer oder mehreren Arbeitsgemeinschaften. 
Beschlüsse über einen gewährten Notenschutz bei besonderen und andauernden Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben 
14. Die mündliche Prüfung ist Bestandteil der Abschlussprüfungen. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Mit Ausnahme der ersten Fremdsprache können bis zu zwei Fächer mündlich geprüft werden. 
Jeder Prüfling kann sich nur in einem Fach zur mündlichen Prüfung melden, das Gegenstand der schriftlichen Prüfung war. 
Der Prüfungsausschuss kann eine Schülerin oder einen Schüler von der mündlichen Prüfung befreien, wenn der Notendurchschnitt der schriftlichen Arbeiten mindestens 2,4 ist. 
Mündliche Prüfungen finden stets in den Fächern statt, in denen eine schriftliche Prüfungsarbeit geschrieben worden ist. 
Der Prüfungsausschuss legt fest, in welchem Fach die Schülerin oder Schüler gegebenenfalls zu prüfen ist. 
15. Welche Maßnahmen können entweder durch Sie selbst oder durch die Klassenkonferenz bei Konflikten mit oder zwischen Schülerinnen und Schülern in der Schule ergriffen werden?
Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts. 
Überweisung an eine andere Schule mit gleichem Bildungsabschluss. 
Dauerhafte Wegnahme von Gegenständen. 
Nachholen schuldhaft versäumten Unterrichts nach vorheriger Benachrichtigung der Eltern. 
Ausschluss vom Unterricht bis zur Dauer von vier Wochen. 
16. Wie ist eine Gemeinschaftsschule aufgebaut?
Sie kann mit einer Grundschule organisatorisch verbunden sein. 
Sie kann eine gymnasiale Oberstufe führen. 
Die Gemeinschaftsschule umfasst die vier Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I. 
Sie kann ein Regionales Berufsbildungszentrum führen 
Die Gemeinschaftsschule umfasst die sechs Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I. 
17. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit eine Schülerin, die an der Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss teilgenommen hat, in die Jahrgangsstufe 10 der Gemeinschaftsschule aufsteigt?
Ein Notendurchschnitt des Hauptschulabschlusses in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mit mindestens 3,2.  
Ein Notendurchschnitt des Hauptschulabschlusses in allen Fächern mit mindestens 2,4. 
Ein Notendurchschnitt des Hauptschulabschlusses in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mit mindestens 2,4.  
Die Leistungen im Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss sind in nicht mehr als einem Fach ausreichend oder schlechter. 
Die Leistungen im Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss sind in nicht mehr als einem Fach schlechter als befriedigend und kein Fach wurde mit mangelhaft oder ungenügend benotet. 
18. Eine Schülerin oder ein Schüler wird aus der Gemeinschaftsschule entlassen, wenn ...
...die im Schulgesetz festgelegten Zeiten überschritten werden. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses teilgenommen hat, jedoch weder nach § 6 Absatz 3 in die Jahrgangsstufe versetzt wird noch nach § 7 Absatz 5 aufsteigt. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Aufnahmeprüfung zur Oberstufe teilgenommen hat. 
...sie oder er zweimal erfolglos an der Prüfung zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat. 
...sie oder er einmal erfolglos an der Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses und einmal erfolglos an der Prüfung zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses teilgenommen hat. 
19. Wie ist in der Gemeinschaftsschule das Aufsteigen nach Jahrgangsstufen geregelt? Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an.
In begründeten Ausnahmefällen ist in allen Jahrgangsstufen einmalig das Wiederholen einer Jahrgangsstufe auf Antrag der Eltern durch Entscheidung der Klassenkonferenz möglich. 
Das Überspringen einer Jahrgangsstufe ist ausgeschlossen. 
Es kann jeweils nur das vollständige Schuljahr der Jahrgangsstufen 5 bis 8 übersprungen oder wiederholt werden. 
In begründeten Ausnahmefällen ist in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 einmalig das Überspringen oder einmalig das Wiederholen einer Jahrgangsstufe auf Antrag der Eltern durch Entscheidung der Klassenkonferenz möglich. 
Das Wiederholen einer Jahrgangsstufe ist ausgeschlossen.  
20. Über Sitzungen des Prüfungsausschusses und den Verlauf der schriftlichen und mündlichen Prüfungen sind Niederschriften anzufertigen. Prüfen Sie folgende Aussagen!
Die Niederschriften der mündlichen Prüfungen sind ausschließlich von der oder dem Vorsitzenden des Unterausschusses zu unterschreiben. 
Die Niederschriften der schriftlichen Prüfungen sind von den Aufsicht führenden Lehrkräften zu unterschreiben. 
Die Niederschriften zu den Prüfungen müssen u.a. folgende Angaben enthalten: Datum, Beginn und Ende der Prüfung mit Zeitangabe; das Prüfungsfach und die gestellten Aufgaben. 
Die Niederschriften des Prüfungsausschusses, der schriftlichen Prüfungen und der mündlichen Prüfungen sind von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterschreiben. 
Die Niederschriften des Prüfungsausschusses sind von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterschreiben. 
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