Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein

Schulrechtstest

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Sonderschule
1. Allgemeine Rechte und Pflichten der Lehrerinnen und Lehrer nach Lehrerdienstordnung. Was trifft zu?
Die Lehrkräfte können über die Pflichtstunden hinaus zu Vertretungen oder für andere Aufgaben herangezogen werden. 
Die Lehrkräfte können über die Pflichtstunden hinaus nicht zu Vertretungen herangezogen werden. 
Die Lehrkräfte stehen während der ganzen Schul- und Aufsichtszeit zur Verfügung der Schule. 
Die Lehrkräfte stehen während des gesamten Vormittags zur Verfügung der Schule. 
Die Lehrkräfte stehen nur im Rahmen ihrer Pflichtstundenvereinbarung zur Verfügung der Schule. 
2. Überprüfen Sie die folgenden Aussagen zu Rechten und Pflichten von Lehrkräften gemäß Lehrerdienstordnung und Schulgesetz auf ihre Richtigkeit!
Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist verpflichtet und berechtigt, bei Lehrkräften Unterrichtsbesuche vorzunehmen. 
Lehrkräfte können es ablehnen, Religionsunterricht zu erteilen, wenn sie keine Lehrbefähigung im Fach haben. 
Auf Verlangen ihrer Schulleiterin oder ihres Schulleiters müssen Lehrkräfte regelmäßig ihre Klassenarbeiten vorlegen. 
Lehrkräfte können es prinzipiell ablehnen, fachfremd Englischunterricht zu erteilen. 
Weisungen der Schulleiterin oder des Schulleiters müssen von Lehrkräften nur dann befolgt werden, wenn sie schriftlich gegeben werden. 
3. Was muss die Beamtin oder der Beamte nach BeamtStG beachten?
Ein Verhalten außerhalb des Dienstes ist nur dann ein Dienstvergehen, wenn es nach den Umständen des Einzelfalls in besonderem Maße geeignet ist, das Vertrauen in einer für ihr Amt bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen. 
Beamtinnen und Beamte dürfen sich nicht in Gewerkschaften zusammenschließen. 
Beamtinnen und Beamte begehen ein Dienstvergehen, wenn sie schuldhaft die ihnen obliegenden Pflichten verletzen.  
Beamtinnen und Beamte dürfen, auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, keine Belohnungen, Geschenke oder sonstigen Vorteile für sich oder eine dritte Person in Bezug auf ihr Amt fordern, sich versprechen lassen oder annehmen. 
Beamtinnen und Beamte dürfen nach Beendigung des Beamtenverhältnisses Belohnungen und Geschenke nur dann annehmen, wenn sie von geringem Wert sind. 
4. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!
Die Schule kann für einzelne Schülerinnen und Schüler die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen, die ihrer oder seiner Förderung dienen, für verbindlich erklären. 
Minderjährige Schülerinnen und Schüler können nur nach Zustimmung der Eltern über ihren Leistungsstand unterrichtet werden.  
Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht, an vom für Bildung zuständigen Ministerium zugelassenen Befragungen, die der Überprüfung der Qualität der schulischen Arbeit dienen, teilzunehmen. 
Die Schülerin und der Schüler haben im Unterricht mitzuarbeiten, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen. 
Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, ihre Kinder von Schulveranstaltungen, die nachmittags stattfinden, abzumelden. 
5. In welchen Verordnungen oder Gesetzen findet man Aussagen über die Amtsverschwiegenheit?
Im Landesbeamtengesetz 
In den Lehrplänen 
In der Lehrerdienstordnung 
In der Zeugnisordnung 
Beamtenstatusgesetz 
6. Welche Veranstaltungen sind Schulveranstaltungen nach Schulgesetz?
Anfertigen von Hausarbeiten zu Hause 
Theaterbesuch mit der Deutschlehrkraft 
Ausgabe der Abschlusszeugnisse in einem Festsaal außerhalb der Schule 
Eine Zusammenkunft von Schülerinnen und Schülern nach der Unterrichtszeit 
Pausen auf dem Schulhof 
7. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen gemäß Zeugnisverordnung an!
Erläuterungen zu Leistungen, die wegen zu geringer Deutschkenntnisse nicht bewertet werden können, sind im Zeugnis zusätzlich zu den Fachnoten oder zu den Berichten zu vermerken. 
Zu den Noten in den Zeugnissen dürfen zusätzliche Angaben zu Teilbereichen eines Faches gemacht werden. 
Kommt es unter den an der Benotung beteiligten Lehrkräften zu keiner Einigung, trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter die Entscheidung. 
Im Falle besonderer und andauernder Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter auf Vorschlag der Klassenkonferenz auch unabhängig von der förmlichen Feststellung einer Lese-Rechtschreib-Schwäche über angemessene Maßnahmen im Sinne eines Nachteilsausgleichs. 
In Zeugnissen sind Zwischennoten zulässig. 
8. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen vor dem Hintergrund des Schulgesetzes an!
Bei schulischen Veranstaltungen dürfen nur Lehrkräfte oder Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst eingesetzt werden. 
Lehrkräfte wirken an der Gestaltung des Schullebens aktiv mit.  
Lehrkräfte wirken an der Fortentwicklung der Qualität schulischer Arbeit aktiv mit. 
Die Schule kann bei schulischen Veranstaltungen geeignete Personen zur Unterstützung der Lehrkräfte unter deren Verantwortung einsetzen. 
Lehrkräfte fördern alle Schülerinnen und Schüler umfassend und beraten deren Eltern in schulischen Angelegenheiten. 
9. Bei Durchführung von Ordnungsmaßnahmen müssen gemäß § 25 Schulgesetz Rechtsvorschriften eingehalten werden. Kreuzen Sie die richtigen Aussagen an!
Über den Antrag auf Überweisung in eine andere Schule mit dem gleichen Bildungsabschluss entscheidet die Schulaufsichtsbehörde auf Antrag der Schule.  
Alle Ordnungsmaßnahmen werden von der zuständigen Klassenkonferenz beschlossen.  
Die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler kann der Anhörung fernbleiben und sich durch ein Mitglied der Schülervertretung (SV) vertreten lassen.  
Die ausgesprochene Ordnungsmaßnahme muss in einem angemessenen Verhältnis zum Anlass stehen.  
Vor einer Ordnungsmaßnahme sind die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler und im Falle der Minderjährigkeit ihre oder seine Eltern zu hören.  
10. Welche Angaben sollte die Fahrtenplanung enthalten?
Reiseroute/-ziel, Zeit, Dauer, Teilnehmerkreis der Veranstaltung, Anzahl der Schülerinnen und Schüler. 
Vorgesehene Beförderungsmittel, Unterbringung. 
Benennung von Aufsichtspersonen sowie ggf. Ersatzpersonen. 
Pädagogische Zielsetzung der Fahrt. 
Gegebenenfalls Vergleichsangebot von Bus und Bahn. 
11. Welche einschränkenden Bedingungen formuliert das Schulgesetz hinsichtlich des gemeinsamen Unterrichts in § 5?
Die begabungsgerechte und entwicklungsgemäße Förderung der einzelnen Schülerin und des einzelnen Schülers ist durchgängiges Unterrichtsprinzip in allen Schulen. 
Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von dem Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs gemeinsam unterrichtet werden, soweit es die organisatorischen, personellen und sächlichen Möglichkeiten erlauben und das Kollegium der aufnehmenden Schule zugestimmt hat. 
In den öffentlichen Schulen werden Schülerinnen und Schüler im Regelfall gemeinsam erzogen und unterrichtet. 
Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von dem Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs gemeinsam unterrichtet werden, soweit es der individuellen Förderung behinderter Schülerinnen und Schüler entspricht. Die organisatorischen, personellen und sächlichen Voraussetzungen sind zu schaffen. 
Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von dem Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs gemeinsam unterrichtet werden, soweit es die organisatorischen, personellen und sächlichen Möglichkeiten erlauben und es der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf entspricht.  
12. Für wen gilt die Schul-Datenschutzverordnung - SchulDSVO?
Diese Verordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in öffentlichen Schulen.  
Diese Verordnung gilt auch, wenn Lehrkräfte dienstlich unter Zuhilfenahme dienstlicher oder privater informationstechnischer Geräte bei der Datenverarbeitung tätig werden. 
Diese Verordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in allen öffentlichen und privaten Schulen.  
Diese Verordnung gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in allen öffentlichen Einrichtungen.  
Diese Verordnung gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern durch öffentliche Schulen, Elternvertretungen, den schulpsychologischen Dienst sowie durch die Meldebehörde. 
13. Förderzentren nach § 45 Schulgesetz ….
… nehmen Schülerinnen und Schüler auf, die in anderen Schularten auch mit besonderen Hilfen dauernd oder vorübergehend nicht ausreichend gefördert werden können. 
… sollen eine individuelle Förderung entsprechend dem sonderpädagogischen Förderbedarf erteilen, soweit möglich die Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs anstreben und dabei eine allgemeine Bildung vermitteln. 
… müssen Lehrkräfte anderer Schularten bei der Erstellung von Lernplänen fachlich unterstützen. 
… sollen auf die Eingliederung der Schülerinnen und Schüler in Schulen anderer Schularten hinwirken. 
… wirken an der Planung und Durchführung von Formen des gemeinsamen Unterrichts mit. 
14. Wozu dient ein Lernplan und für wen ist eine Erstellung erforderlich? Prüfen Sie folgende Aussagen!
Der Lernplan enthält unverbindliche Absichtserklärungen zwischen allen am schulischen Werdegang einer Schülerin oder eines Schülers beteiligten Personen. 
Im Lernplan sind Aussagen über Lern- und Sozialverhalten möglich. Sie können sich auf schulisch wie außerschulisch bedeutsame Aspekte beziehen. 
Für jede Schülerin oder jeden Schüler, bei der oder dem nicht auszuschließen ist, dass zukünftig sonderpädagogischer Förderbedarf bestehen wird, ist ein Lernplan zu erstellen. 
Der Lernplan dient der Korrektur von Elternentscheidungen bei der Wahl der Schulart am Ende der Orientierungsstufe. 
Bei Absinken der Leistungen und bei drohender Nichtversetzung ist kein Lernplan zu erstellen. 
15. Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen …
… können an Förderzentren aufgrund ihrer Leistungen nicht versetzt werden, im gemeinsamen Unterricht dagegen steigen sie mit der Lerngruppe auf. 
… verbleiben i.d.R. unabhängig von ihrem Leistungsstand in der besuchten Lerngruppe, sofern die in ihrem Förderplan festgelegten Maßnahmen dem nicht entgegenstehen. 
… steigen ohne Versetzungsbeschluss auf, sofern die in ihrem Förderplan festgelegten Maßnahmen dem nicht entgegenstehen. 
… können eine Jahrgangsstufe wiederholen, wenn auf Antrag der Eltern die Klassenkonferenz dies beschließt. 
… werden im Hinblick auf Aufsteigen/Versetzung unabhängig vom Lernort gleich behandelt. 
16. Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung für die Lehrkräfte?
Die Lehrkräfte sollen nur in ihren studierten Fächern in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
Die Lehrkräfte sollen entsprechend ihrer Laufbahn in der Orientierungsstufe eingesetzt werden.  
Die Lehrkräfte sollen unabhängig von ihrer jeweiligen Befähigung für ein Lehramt in allen Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.  
Die Lehrkräfte sollen entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden.  
Die Lehrkräfte sollen entsprechend ihrer Laufbahn in den leistungsdifferenzierten Klassen und Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.  
17. Was trifft gemäß Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen zu?
Mit Ausnahme des Aufstiegs nach Klassenstufe 10 steigen die Schülerinnen und Schüler ohne Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer schriftlichen und mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen ohne Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf, sofern nicht die Klassenkonferenz den Aufstieg mit einem Vorbehalt verbindet. 
Die Schülerinnen und Schüler steigen nach einer mündlichen Prüfung und einem Versetzungsbeschluss in die nächste Jahrgangsstufe auf. 
18. Was gilt gemäß Gemeinschaftsschulverordnung an Gemeinschaftsschulen?
Die Berufsorientierung ist in das Fach Weltkunde zu integrieren.  
Die Berufsorientierung ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.  
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht nicht.  
Ein Anspruch auf die Einrichtung eines bestimmten Wahlpflichtfaches besteht bei mindestens 25 Anmeldungen.  
Das Methodentraining ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen.  
19. Wozu sind Eltern nach dem Schulgesetz verpflichtet?
Eltern haben die Pflicht, sich regelmäßig über den Leistungsstand ihrer Kinder zu informieren. 
Eltern haben bei Schulunfällen die notwendigen Angaben zu machen. 
Eltern haben dafür zu sorgen, dass die Schülerin oder der Schüler am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen teilnimmt.  
Eltern haben die Schülerin oder den Schüler für die Teilnahme an Schulveranstaltungen zweckentsprechend auszustatten und die von der Schule verlangten Lernmittel zu beschaffen. 
Eltern haben dafür zu sorgen, dass sich die Schülerin oder der Schüler in ihrem oder seinem Sozialverhalten dahingehend entwickelt, dass sie oder er zu einer Teilnahme am Schulleben befähigt wird.  
20. Als Form des Nachteilsausgleichs können gelten:
Bereitstellen oder Zulassen spezieller Stifte 
Verlängerte Arbeitszeiten bei Klassenarbeiten 
Differenzierte Aufgabenstellung und -gestaltung 
Größere Exaktheitstoleranz in zeichnerischen Aufgabenstellungen 
Reduktion des fachlichen Anspruchniveaus hinsichtlich der Problemstellung 
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